Spargelzeit ist definitiv
Frühling auf dem Teller. Beliebt, weil so unkompliziert, ist die
grüne Variante – waschen, großzügig von den holzigen Enden
befreien, und loslegen.
Hier ein schnelles Basis-Rezept, das wunderbar mit
der erdigen Fülle einer gereiften Linda Kartoffel harmoniert.
Grünen Spargel in einer Schüssel mit einem Schuss bestem Olivenöl
versehen und in die heiße Pfanne damit (Öl erst auf den Spargel
und nicht vorher in die Pfanne, damit es nicht zu rauchen
anfängt). Kurz anbraten, jetzt kann man Lardo di Colonnata und
einen Schuss
Balsamico dazugeben, Thymian und Basilikum obendrauf. Fertig!
Besonders lecker ist es auch, ein paar in Olivenöl eingelegte
Sardellen aus dem Glas zu fischen und mit dem Spargel in der
Pfanne schmelzen zu
lassen. Eine perfekte Erinnerung an Italiens Sonne wäre jetzt der
Saft einer frisch aufgeschnittenen Amalfi Zitrone - zugegeben das
ist pure Romantik; jede andere Zitrone schafft das auch. Also
großzügig den Saft drüber, schwenken und weil das jetzt so
intensiv und lecker riecht, sitzen sowieso gleich alle am Tisch.
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Für den weißen Spargel gilt: Fleißiges Schälen wird
belohnt und
zwar mit feinem, zartem und doch intensivem Geschmack. Ich
persönlich liebe dazu das buttrige, edle Aroma der Kartoffelsorte
Amandine-Grenaille. Den Spargel kann man wie gewohnt kochen und
dann mit aufgeschäumter Butter, der man etwas im Mörser
zerriebene Minze unterzieht, verfeinern. Fleur de Sel und frischer
Pfeffer drüber. Fertig.
Oder man brät den längs geschnittenen Spargel knackig in der
Pfanne an, eine Nuss Butter aufschäumen lassen, eine Prise Zucker
zum karamellisieren dazu, etwas Bourbon Vanille vielleicht
(Achtung. Keine Abkürzung mit Vanillezucker nehmen) und Fleur de
Sel und Chilli.
Guten Appetit!
Sandra