Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH)

Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V.
Eschenbornrasen 11
37213 Witzenhausen
Deutschland

Tel.++49 5542 1864
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Beschreibung
Tartuffli´s Veranstaltungstipp


Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH)

Eschenbornrasen 11
37213 Witzenhausen
Hessen/Deutschland
Telefon: +49 5542 1864
Telefax: +49 5542 72560
E-Mail: info@g-e-h.de
Können Haustierrassen aussterben?

Jede Woche stirbt auf unserer Erde mindestens eine Nutztierrasse aus. Zahlreiche Nutztierrassen sind in Deutschland bereits verschwunden.
Mit jeder verlorenen Rasse geht aber auch wertvolles genetisches Potential verloren, ein unwiederbringlicher Verlust von Kulturgut, eine Verarmung des Landschaftsbildes.

Seit dem Ende des 2. Weltkrieges hat eine starke Veränderung im Bereich der Nutztierhaltung eingesetzt. Der Großteil dieser Tierbestände setzt sich aus einigen wenigen Hochleistungs-Tierrassen zusammen. Eine Vielzahl von alten einheimischen Rassen starb aus oder ist nur noch in kleinen Restbeständen vorhanden. Im 19. Jahrhundert gab es allein in Bayern ca. 35 Rinderrassen. Heute sind davon nur noch fünf Rassen vorhanden.

Wer kennt heute noch das Waldschaf, das Glan-Rind, das Bunte Bentheimer Schwein oder das Rottaler Pferd? Noch gibt es sie, aber wie lange noch?

Die alten Rassen sind Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses, über Generationen und Jahrhunderte gezüchtet, und prägen ihr Verbreitungsgebiet in vielfältiger Weise. Sie sind damit ein zu schützendes Kulturgut, ähnlich wie Baudenkmäler, Kunstwerke oder ein alter Baum.
Können Haustierrassen erhalten werden? Weshalb und wie?

Das "andere" Leistungsvermögen der alten bodenständigen Rassen wird häufig unterschätzt oder bleibt sogar unbeachtet. Oftmals beherbergen Sie besonders wertvolle Eigenschaften, die in den letzten Jahrzehnten keine ausreichende Beachtung mehr fanden:

* gute Konstitution
* Genügsamkeit
* Langlebigkeit
* hohe Fruchtbarkeit
* gute Muttereigenschaften
* Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten
* Standortangepaßtheit
* besondere Qualität der Produkte


Die moderne Tierzucht ist mit der einseitig ausgerichteten Leistungszucht schon wiederholt in eine Sackgasse geraten.

Die GEH

* spürt letzte vorhandene Tierbestände auf
* initiiert Erhaltungsmaßnahmen
* führt GEH-interne Zuchtbücher einzelner Rassen
* informiert und koordiniert die Tierhalter
* unterhält eigene Zuchtpopulationen und Genreserven
* stellt Kontakte zwischen staatlichen Institutionen, Verbänden und Organisationen mit ähnlicher Zielsetzung her
* leistet eine breite Öffentlichkeitsarbeit
* berät Naturschutzvorhaben und andere Projekte über die Haltung alter Rassen
* hält Kontakt zu Partnerorganisationen im In- und Ausland


Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. wurde 1981 mit obiger Zielsetzung gegründet. Sie ist ein privater und gemeinnütziger Verein.

Anträge auf Mitgliedschaft richten Sie biite an die:
GEH-Geschäftsstelle

Mehr Informationen erhalten Sie im Internet unter : [ www.g-e-h.de ]


Markt in den Anden