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Hamburg

Blick auf Hamburg von der Aussenalster.
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Beschreibung

Hamburg kulinarisch

Manche nennen sie die schönste Stadt Deutschlands: Hamburg. Die Hansestadt ist Deutschlands zweitgrößte Stadt, Hafenstadt und Stadtstaat zugleich. Der Hamburger Hafen ist der größte Seehafen der Republik und zählt zu den 20 größten Containerhäfen weltweit. Hamburg, das ist St.Pauli und die Reeperbahn, das Schanzenviertel, die alte Speicherstadt, Altona und der Fischmarkt. Eppendorf und Winterhude. Der Michel und die Außenalster. Eine reiche Kaufmannsstadt mit entsprechendem Bürgertum .

Hamburg liegt an der Mündung der Alster und der Bille in die Elbe. Unvergesslich bleibt ein abendlicher Besuch am Elbufer in Höhe der Strandperle, wo man beobachten kann, wie riesige Containerschiffe von Schleppern die Elbe mitten hinein nach Hamburg gezogen werden. Essen Sie ein frisches Krabbenbrötchen in den Hafenanlagen, spazieren Sie samstags vormittags durch den Altonaer Stadtteil Ottensen und lassen Sie sich nachts treiben zwischen Schanzenviertel und St.Pauli. Hamburg ist cool, Hamburg ist international und Hamburg ist relaxt. Ein idealer Mix aus Weltoffenheit, Multikulti und norddeutscher Lebensart.

In kulinarischer Hinsicht liegt Hamburg strategisch günstig. Das umfangreiche Fischangebot aus der Nord- und Ostsee, das Gemüse aus dem Alten Land und die exotischen Gewürze, Tee, Kaffee und Tabak, die über die Elbe aus fernen Ländern nach Hamburg gelangten, sowie die Vorliebe für alles Englische prägen die hanseatische Küche. Viele der traditionellen Speisen sind ehemalige Arme-Leute-Essen. Die meisten Gerichte, wie etwa Labskaus und Grünkohl, gibt es in ähnlicher Form auch in den norddeutschen Nachbarländern.

Das einzig originäre Hamburger Gericht, so sagt man, sei die Aalsuppe. Ihre Herkunft und ihre Ingredienzien sind umstritten. Ist Aal drin? Oder bezieht sich Aal auf das plattdeutsche „alles“, also im Sinne von „alles drin“ in der Suppe? Vielfältig und unterschiedlich ist auch die Zubereitungsweise der Aalsuppe.

Überhaupt die Fische: In früheren Zeiten, als die Elbe noch ein sauberer Fluss war, bot sie eine reichhaltige Fischvielfalt. Lachs war so häufig, dass er als Arme-Leute-Essen galt. Heute dagegen kommen die Schollen aus Dänemark, der Matjes aus Holland und die Dorsche aus Island. Langsam erholt sich die Elbe von der jahrelangen Ummweltverschmutzung und der Stint, ein lachsartiger Fisch, beginnt sich wieder anzusiedeln.

Einige traditionelle Spezialitäten

  • Ein klassisches Gericht ist die Finkenwerder Scholle. In Mehl und Butter gebratenen und mit reichlich gebratenen Speckwürfeln und Zwiebeln serviert.
  • Brathering: Grüne (frische) Heringe werden gebraten und in Essigmarinade eingelegt.
  • Klöße (Klüten): Es gibt Kartoffel- oder Fettklöße, Mehl-, Schwemm- und Grießklöße sowie die exklusiveren Varianten wie Hummer- und Austernklöße sowie Krabbenkroketten.
  • Hamburger National: So wird der norddeutsche Steckrübeneintopf genannt.
  • Labskaus: Ein norddeutsches Fleischgericht (Corned Beef), serviert mit Rollmops, roter Beete, Sauergurke und Spiegelei. Sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus, schmeckt aber ganz delikat.
  • Plumen und Klüten: Gekochter, durchwachsener Speck mit Backpflaumen, in einer süßsauren, etwas angedickten Soße.
  • Himmel, Erde und Hölle: Ein Gericht aus Grützwurst (gelegentlich mit Rosinen) mit Kartoffelbrei und Apfelmus serviert.
  • Stubenküken: Eine vergangene Spezialität. Zum Schutz vor Kälte wurde die früh im Jahr gebrüteten Hühner früher in der Stube der Elbmarschbauern gehalten, daher der Name Stubenküken. Die Hühner wurden jung geschlachtet. Das zarte Fleisch gilt als eine ausgewiesene Delikatesse.
  • Weitere aus den Nachbarländern übernommene Gerichte sind: Beern, Bohn un Speck, Wirsingkohlrouladen, Grünkohl, Rote Grütze sowie Fliederbeersuppe.

Quelle Titelbild: von Boris Kaiser [CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0] via Wikimedia Commons

Quelle Landkarte: von TUBS [CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

  Autor/in silke f.
Ob in den Reisterassen Chinas, im Dschungel Malaysias, auf den karstigen Inseln Kroatiens, im Hochland Äthiopiens oder in den Blaubeerwäldern Schwedens, meine Nase riecht feines Essen drei Meilen gegen den Wind. Wenn ich Fernweh habe, koche ich fremd. Und wenn ich Heimweh habe, träume ich von Königsberger Klopsen, Grünkohl und Sauerkraut.
http://textbuerofoodart.desilke.feltes@web.de
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