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Haute-Normandie

Die Haute-Normandie (Obernormandie) ist eine Region im Norden Frankreichs, die aus den Départements Eure und Seine-Maritime besteht. Sie hat eine Fläche von 12.317 km² und 1.836.954 Einwohner (Stand 1. Januar 2010). Hauptstadt der Region ist Rouen.
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Beschreibung

Traditionelle Spezialitäten der Normandie Die drei großen C’s stehen für die normannische Küche: Cidraie, Calvados und Camembert. Das milde und feuchte Klima bietet ideale Voraussetzungen für die Viehhaltung sowie für den Anbau von Äpfeln. Schätzungen gehen davon aus, dass in der Region an die 10 Millionen Apfelbäume stehen, die von Mitte April bis Mitte Mai blühen. Cidre wird nicht nur als Getränk genossen, sondern auch zum Kochen verwendet, zum Beispiel für die Herstellung von Normannischer Sauce oder Tripes à la mode de Caen (Kutteln auf Caener Art). Camembert ist nicht die einzige in der Normandie beheimatete Käsesorte. Livarot, Pont-l’Évêque und Neufchâtel, sowie einige neuere Käsesorten (z. B. Boursin, Le Coutances) stammen ebenfalls aus der Normandie.

Beurre d’Isigny (Butter aus Isigny-sur-Mer) und Crème d’Isigny (Sahne aus Isigny-sur-Mer) gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Seit 1986 tragen sie die kontrollierte Herkunftsbezeichnung Appellation d’Origine Contrôlée (AOC) und seit 1993 die geschützte Herkunftsbezeichnung Appellation d’origine protégée (AOP).

Darüber hinaus werden insbesondere die touristisch erschlossenen Küstenorte der Normandie ganzjährig unter anderem wegen ihrer frischen Meeresfrüchte, Miesmuscheln à la Crème und à la Normande sowie der Fischspezialitäten von gastronomischen Gästen aus dem französischen Hinterland sowie ausländischen Urlaubern aufgesucht.
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