Region

Graubünden

Graubünden hat eine eigenständige, ursprüngliche Küche entwickelt, die sich von anderen Schweizer Regionalküchen unterscheidet. Bündnerfleisch und Bündner Nusstorte sind bekannt. Aber...mehr
 
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Schweiz

Die kulinarische Schweiz Ein Beitrag von Silke- Katinka Feltes Wunderschöne Berglandschaften und teurer Urlaub, alpine Wildnis und...mehr
 
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Wallis

Schonmal Gletscherwein vom höchsten Weinberg Europas getrunken? Oder Cholerakuchen gegessen? Lesen Sie mehr über die Heimat das Raclette, das
 
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Uri

"Wiege" der Schweiz und Heimat vom Nationalheld Wilhelm Tell, das ist der Kanton Uri. Hier finden Sie Gerichte wie Urner Häfelichabis, Nytläris und Blueaetchiaechli. Lesen Sie mehr in...mehr
 
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Luzern

Lesen Sie mehr über das traditionelle Luzerner Wintergericht „Tuusig-Bohne-Ragout“, die Luzerner Chriesisuppe und Entlebucher, den mit Tannenzweigen aromatisierten
 
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Schwyz

Aus der Schwyz kommen der würzig-intensive Hartkäse aus Heumilch, der Sbrinz sowie der feingemahlene Gewürzzucker Magenträs. Lesen Sie
 
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St. Gallen

Die berühmte St. Galler Bratwurst und weitere traditionelle Wurstspezialitäten wie den Schüblig finden Sie in unserem folgenden
 
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Bern

Emmentaler Käse und Berner Ratsherrenplatte. Entdecken Sie traditionelle Spezialitäten aus dem "Gemüsegarten" der Schweiz, dem Kanton
 
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Basel

Auf kulinarischer Entdeckungsreise im Kanton Basel: Mehlsupppe und Zwiebelkuchen, Herrenschnitzel und saure Leber, Kirschbrottorte und Basler Leckerli. Lesen Sie
 
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Zürich

Wer kennt es nicht: das über die Landesgrenzen hinaus bekannte Zürcher Geschnetzelte mit Rösti? Der Kanton Zürich hat noch mehr zu bieten: den Ratsherrentopf und die Riesbächler...mehr
 
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Aargau

Kein Kindergeburtstag ohne die weltbekannte Rüblitorte aus dem Schweizer Kanton Aargau! Probieren Sie auch Chriesichuechli, Härdöpfel–Chnöpfli und Aniskräbbeli und lesen Sie dazu...mehr
 
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Jura

Zu den kulinarischen Spezialitäten im Kanton Jura zählen die Fürstbischofpastete, Le Toétché, der würzige Jurakäse Morbier, der Mönchskäse Tête de Moine, der Käse Chaux d'Abel, der...mehr
 
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Thurgau

Im Kanton Thurgau gibt es würzige Thurgauer Weine, Thurgauer Birnen- und Apfelsaft, schmackhafte Fischspezialitäten mit Fischen aus dem Bodensee sowie jede Menge traditionelle...mehr
 
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Appenzell

Wer kennt ihn nicht, den würzigen Appenzeller Käse? Doch haben Sie schon von dem Gericht mit dem lustigen Namen Gitzipaches-Gitzichüechli gehört? Dieses und andere kulinarische...mehr
 
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Zentralschweiz

Sbrinz ist der Innerschweizer Käse schlechthin, er wird in den Kantonen Luzern, Schwyz, Obwalden und Nidwalden sowie in Zug hergestellt. Lesen
 
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In der Karte
die älteste Kartoffelsorte aus Deutschland: Das speckige Bamberger Hörnla...
über 100 Kartoffelsorten genießen und erhalten...

Alpen-Food: Das Schweizer Röööööschti

Mit dem Rösti als traditioneller Bauernmahlzeit zum z`Nüni (dem richtigen Frühstück um Neun Uhr - also nach dem Melken) hat es insbesondere auch die sehr praktische Bewandnis, dass es vor dem Melken am Rand des Herdes aufgesetzt, dann ohne weiteres Zutun nach dem Melken gerade rechtzeitg fertig war.
Kleine Röstifladen - Bild © kitchenkiss - Fotolia.com
Die Rösti, gesprochen mit langgezogenen „ö“, ist eine Kartoffelspezialität der deutschschweizer Küche. Sie ist mittlerweile in der gesamten Schweiz, also über die Sprach- und Kulturgrenzen hinweg, zu einer Art Nationalgericht geworden. Das ehemals traditionelle Bauernfrühstück hat die mittelalterlichen Brei- und Milchspeisen abgelöst. Heute wird die Rösti in vielen Varianten sowie als Beilage und zu allen Tageszeiten gegessen. Immer jedoch ist es ein flacher, in der Pfanne gebackener Fladen, außen knusprig braun und innen herrlich kartoffelig-weich.

Mit dem Rösti als traditioneller Bauernmahlzeit zum z`Nüni (dem richtigen Frühstück um Neun Uhr - also nach dem Melken) hat es insbesondere auch die sehr praktische Bewandnis, dass es vor dem Melken am Rand des Herdes aufgesetzt, dann ohne weiteres Zutun nach dem Melken gerade rechtzeitg fertig war. Jeder Kanton, jede Hausfrau behauptet natürlich, das einzig wahre Rösti-Rezept zu besitzen. Das Original sozusagen. Die Berner träufeln Milch auf die Rösti, die Luzerner mischen gekochte Hörnli-Nudeln unter die rohen Kartoffeln, die Appenzeller geben Käse dazu, die Aargauer Zwiebeln. Die Berner Rösti allerdings hat es als erste Rösti überhaupt auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Schweiz geschafft.

Roh oder gekocht, das ist hier die Frage.

Um die richtige Herstellung der Rösti gibt es durchaus Meinungsverschiedenheiten, insbesondere in der Frage, ob rohe oder vorgekochte Kartoffeln verwendet werden sollen und welche Kartoffelsorte am besten geeignet ist. In der Region Zürch verwendet man in der Regel rohe Kartoffeln, ansonsten meistens vorgekochte Pellkartoffeln. Auch ein Gemisch aus rohen und gekochten Kartoffeln wird verwendet.

Die Kartoffeln sollten möglichst festkochend sein und werden in der Schale gedämpft, in Deutschland sind das demnach Pellkartoffeln. Dadurch behalten sie besser ihr Aroma. Zur Weiterverwendung läßt man sie dann am besten über Nacht auskühlen.

Nur Kartoffeln und Salz. Die Zubereitung

Die kalten, in der Schale gekochten Kartoffeln schälen und mit einer groben Raffel in feine Stiftchen hobeln. Die Kartoffeln salzen. Butter oder Butterschmalz (manche bevorzugen Gänseschmalz) am besten in einer glatt geschmiedeten Eisenpfanne stark erhitzen, die Kartoffelmasse darin verteilen, fest und platt an den Boden drücken. Nun einen schweren Deckel oder Teller direkt auf die Rösti legen, zwischen Rösti und Deckel sollte kein Hohlraum mehr sein. Sobald die Kartoffeln schön brutzeln, die Hitze reduzieren. Circa 30 Minuten ganz sacht braten lassen. Jetzt bildet sich die herrliche Kruste und man sollte keinesfalls rühren oder wenden.

Wichtig: Zuviel der Aufmerksamkeit ist in diesem Stadium die Hauptursache des Misserfolgs, d.h. es könnte eher eine Art Kartoffelbreikuchen entstehen.

Nun die Rösti auf eine Platte stürzen und frisch servieren. Manche Köche wenden die Rösti in der Pfanne. Das ist nicht unbedingt nötig, wenn obige Zubereitung beachtet wird.

Weitere mögliche Zutaten

Eine Rösti kann mit unterschiedlichen Zutaten wie Speck, Zwiebeln, Käse, Gemüse, Äpfeln oder frischen Kräutern angereichert oder mit Käse überbacken werden.

Wozu passt es ?

Die Rösti ist die klassische Beilage zu Zürcher Geschnetzeltem, einem weiteren Klassiker der schweizer Küche.

 

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