Initiative AgrarKulturerbe

Initiative AgrarKulturerbe

96049 Bamberg
Deutschland

Tel.0951/302909-82
Bewertet 0, Skala von 0 bis 5 von 0 Bewertungen
Bewertungen
Es liegen derzeit zu diesem Erzeuger noch keine Bewertungen vor.

Bewertungen anderer Erzeuger finden Sie hier.
Beschreibung
Institut für Kultur-, Unternehmens- und Sozialgeschichte (ifkus)
Dr. Andreas Dornheim
St.-Getreu-Straße 32E
96049 Bamberg
Tel. Büro 0951/302909-82
oder -83, Fax: -84 E-Mail: andreas.dornheim@ifkus.com
http://www.ifkus.com

Gesellschaft für Agrargeschichte
Dr. Dietrich Rieger (Vorsitzender)
c/o Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft Eschborner Landstraße 122

60489 Frankfurt a. M. Tel. 06031/4326
Fax 06031/736749
E-Mail: dietrich@rieger-salve.de
www.agrargeschichte.org
Initiative AgrarKulturerbe

Seit dem Jahr 2000 beschäftigt sich die Gesellschaft für Agrargeschichte e. V. (GfA) verstärkt mit dem Thema Agrarkultur.

Auf Anregung des Vorsitzenden der GfA, Dr. Dietrich Rieger, und des Direktors des Deutschen Landwirtschaftsmuseums in Hohenheim, Dr. Klaus Herrmann, hielt Prof. Dr. Helmut Ottenjann im Juni 2000 vor der Mitgliederversammlung der GfA einen Vortrag mit dem Titel „Erfassen, Erschließen und Erhalten der Agrarkulturen in deutschen Landen“ (abgedruckt in der Zeitschrift für Agrargeschichte und Agrarsoziologie, Heft 1/2001, S. 1-12).Darin forderte Ottenjann dazu auf, energisch Maßnahmen zu ergreifen, um das teilweise schon verfallende AgrarKulturerbe Deutschlands zu sichern und zu erhalten.

So entstand die „Initiative AgrarKulturerbe“ als Projekt der GfA. Rieger, bis Ende 2003 Hauptgeschäftsführer der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), sieht vier Aufgaben des Projektes:

1. einen Überblick über das Vorhandene zu schaffen,
2. die Kommunikation zwischen den Beteiligten zu erleichtern,
3. auf besondere Probleme fachkundig hinzuweisen,
4. die Öffentlichkeit über das ungemein vielfältige
AgrarKulturerbe zu informieren.

Gemeinsame Basis dafür ist die „Datenbank AgrarKulturerbe“, die alle Organisationen oder Personen in Deutschland umfassen soll, die sich mit dem AgrarKulturerbe befassen. Dies können Museen, Museumsdörfer, Archive, Bibliotheken, Forschungseinrichtungen, Heimat- und Geschichtsvereine, Landschaftspflegeverbände, Verwalter historischer Stätten, ländlicher Siedlungen und Kulturlandschaften, Denkmalschützer oder private Sammler sein.

Gefördert wird die Initiative durch eine Reihe von großzügigen Spendern. Der Aufbau der Datenbank erfolgt durch Dr. Andreas Dornheim, der das Institut für Kultur-, Unternehmens- und Sozialgeschichte (ifkus) in Bamberg leitet. ifkus wird bei seiner Arbeit durch mehrere ehrenamtliche Spezialisten, sogenannte Regional- und Sachgebietsbeauftragte unterstützt.

Die Datenbank, in der die wichtigsten „Bewahrer“ des AgrarKulturerbes erfasst werden, ist zur Zeit im Aufbau begriffen. Bislang wurden 7794 Organisationen erfasst und bearbeitet.