Meraner Lederäpfel

Meraner Lederäpfel (Typ Tiroler Spitzlederer)

Ein richtiger Apfel eben
Verkaufszeitraum November bis Weihnachten
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Inhalt: 1 Kilogramm

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Produktinformationen "Meraner Lederäpfel (Typ Tiroler Spitzlederer)"

Synonyme für diesen Lederapfel des Typs Tiroler Spitzlederer sind die Sortennamen Grauer Pepping; Graue Renette; Lederapfel;  Lederer; Parkers Grauer Pepping;  Pelzapfel;  Rabau

Fruchtfleisch: gelblich, knackend, fest, saftig, feinzellig, reichlich an Zucker und Gewürz, ziemlich sauer.

Erntezeit und Lagerdauer: Oktober bis März

Qualität: sehr gute Tafeläpfel.

Mit rund 200 Quadratkilometern Anbaufläche ist das Etschtal im Meraner Land das größte geschlossene Obstanbaugebiet Europas. Die Tradition des Obstbaus lässt sich im Meraner Land bis in die Antike zurückverfolgen. Vor allem zwischen an den Berghängen zwischen Meran und Lana breitete sich die Kultur des Obstbaus ab dem 16. Jahrhundert stetig aus. Das warme Klima an den südlichen Berhängen und rund 300 Sonnentage im Jahr sind wichtige Voraussetzungen für den Obstbau. In Verbindung mit kühlen Herbstnächten und einem richtigen Winter war jedoch nicht nur die Süße der Früchte gewährleistet, sondern insbesondere auch eine zentrale Voraussetzung gegeben für die herbstliche Aromenbildung und für die Gesundheit der Früchte. Ordentliche Winter halten hier an der Südseite der Alpen die Schädlinge in Schach, so dass im Frühjahr die Gefahr von Spätfrosten zur Blütezeit besteht. Ein Nachteil der Gesundlage, dem jedoch inzwischen flächendeckend mit Beregnungsanlagen begegnet wird.

Ab Mitte des 20. ten Jahrhunderts hat sich der traditionelle Obstbau hier als Monokultur in die Ebenen des Etschtales hinein ausgebreitet. Waren die wertvollen Flächen ursprünglich ganz selbstverständlich für den Anbau von Getreide und Ackerfrüchten reserviert, so wachsen hier heute in Reih und Glied die modernen Sorten Golden Delicious, Pink Lady, Gala und Granny Smith. Von den Genossenschaften und den Exporteuren verschmäht, findet man die Sortenklassiker Jonagold, Braeburn oder Morgenduft heute meist nur noch bei kleineren, Regional- und Direktvermarktern. Bis auf wenige Randlagen sind jedoch nicht nur die klassischen Sorten, sondern auch die großen Apfelbäume verschwunden. Das war vor über 50 Jahren, als die Äpfel auch in Südtirol noch mehrheitlich auf richtigen Bäumen wuchsen, ganz anders. In Nischen, in die der professionelle Obtbau bis heute nicht vorgedrungen ist findet man jedoch auch heute noch die nahezu verschwundenen Sorten Lederapfel, Herbst- und Winterkalvill oder Weirouge.

Wir haben eine Quelle für 1-2 Lieferungen des kleinen Lederapfels jeweils Ende Oktober - Anfang November aufgetan und erfreuen uns sehr an diesem milden, wunderbaren Lagerapfel. Die namensgebende Schale des Lederapfels ist recht kräftig und schützt ihn vor Beschädigung und schneller Austrocknung. Der Apfel schmeckt mild-säuerlich und frisch-fruchtig. Er ist ideal zum direkten Verzehr, aber auch sehr gut zur Verabeitung zu Apfelkuchen und Kompott geeignet. Wir haben eine kleinere Sortierung gewählt, weil sie sich - nicht nur für Kinder - ideal als Pausen- und Taschenapfel eignet. In Südtirol wurden Lederäpfel früher gerne auch als Bratapfel zubereitet oder für Südtiroler Apfelstrudel verwendet. Der italienische Einfluss führte dazu, dass im Gegensatz zum mitteleuropäischen Apfelstrudel hier oft Mürbteig verwendet wird und statt der Haselnüsse oft auch Pinienkerne zum Einsatz kommen.

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