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Périgord

Das Périgord ist eine Landschaft und historische Provinz im Südwesten Frankreichs, die für ihr reiches historisches Erbe, ihre Küche und das milde Klima bekannt ist. Der Name leitet sich vom...
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Périgord

Das Périgord ist eine Landschaft und historische Provinz im Südwesten Frankreichs, die für ihr reiches historisches Erbe, ihre Küche und das milde Klima bekannt ist. Der Name leitet sich vom keltischen Volksstamm der Petrocorier ab. Seit über 2000 Jahren haben sich seine Grenzen nur minimal verändert: Das Gebiet erstreckt sich etwa innerhalb eines gedachten Kreises von 100 Kilometern Durchmesser um seine Hauptstadt Périgueux. Die Einwohner des Périgord nennen sich Périgourdins. Das Gebiet des Périgord entspricht heute dem Département Dordogne und ist damit Teil von Aquitanien, der südwestlichsten französischen Region. Das Périgord Vert (grünes Périgord) liegt im hügeligen, waldreichen Norden, der bereits klimatische Ähnlichkeit mit dem raueren, feuchten Klima des angrenzenden Limousin hat.

Das Périgord Blanc (weißes Périgord) bildet einen breiten, von West nach Ost verlaufenden Streifen durch das Zentrum mit der Hauptstadt Périgueux und schuldet seinen Namen den ausgedehnten Kalkplateaus, die beiderseits der fruchtbaren Flussniederung der Isle liegen. Auch die kargen Züge der Double und das Ribéracois gehören hierzu.

Das Périgord Noir (schwarzes Périgord) bildet den Südosten mit der Stadt Sarlat-la-Canéda und ist mit dichten, dunklen Eichen- und Pinienwäldern bestanden.

Das Périgord Pourpre (purpurnes Périgord) im Südwesten um die Stadt Bergerac ist Hauptanbaugebiet des Weins. Der Begriff "purpurnes Périgord" wurde erst 1970 aus touristischen Überlegungen neu eingeführt. Die Einwohner verwenden weiterhin die traditionelle Bezeichnung "Bergeracois" . Im Südwesten, im Bergeracois, herrscht Weinanbau vor. Der Wein in der Gegend um Bergerac hat eigene Herkunftsbezeichnungen, so unter anderem Bergerac Sec, der rot, weiß und seit kurzem auch als Rosé angeboten wird. Bekannt sind auch der Pécharmant (ein trocken ausgebauter Rot-, teilweise auch Weißwein) und Monbazillac (ein edelsüßer, likörartiger Weißwein). Auch wenn der Bergerac nicht die Qualität der unmittelbar benachbarten Bordeauxweine erreicht, erfreut er sich, auch wegen des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses, steigender Beliebtheit. Weine, die die strengen Anforderungen der Appellation Controlée nicht erfüllen, werden als Vin de Pays d'Oc verkauft. Neben Wein ist der Tabak ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Périgord Pourpre. Ursprünglich in der ganzen Region kultiviert, hat sich der Anbau auf das Gebiet beiderseits der Dordogne konzentriert, in denen die Qualität am höchsten ist.

Das Périgord bietet spezielle landwirtschaftliche Erzeugnisse für höchste Ansprüche: Berühmt und weltweit geschätzt sind die Trüffeln aus dem Périgord (Perigord-Trüffel) aber auch Steinpilze und Pfifferlinge genießen weltweiten Ruf.

Eine Spezialität sind Walnüsse, aus denen - oft im traditionellen Verfahren - hochwertiges Nussöl hergestellt wird. Auch die Foie gras (Stopfleber), die global vermarktet wird, erfreut sich eines exzellenten Rufes. Das von den Flüssen Dordogne und Vézère durchquerte Périgord Noir ist eine Gegend voller Licht und Magie. Seine Hauptstadt Sarlat, eine aussergewöhnliche " historische Stadt der Künste ", birgt ein architektonisches Erbe von unermesslichem Wert. Die Höhle Lascaux II ist weltberühmt. Diese zauberhafte Gegend hat so viele, beneidenswerte Schätze zu bieten: prähistorische Grotten und Tropfsteinhöhlen, Schlünde, Schlösser, Burgen und Herrensitze.

Die grosszügige Erde des Perigord ist ein wahres Paradies der Trüffel, Steinpilze, foie gras (Stopfleber), confits (eingemachte Geflügelschenkel), Pasteten und feine Bauernaufschnitte. Das Perigord Noir kann man an jeder Ecke schlemmend geniessen.

 

Das Périgord ist eine Landschaft und historische Provinz im Südwesten Frankreichs, die für ihr reiches historisches Erbe, ihre Küche und das milde Klima bekannt ist. Der Name leitet sich vom keltischen Volksstamm der Petrocorier ab. Seit über 2000 Jahren haben sich seine Grenzen nur minimal verändert: Das Gebiet erstreckt sich etwa innerhalb eines gedachten Kreises von 100 Kilometern Durchmesser um seine Hauptstadt Périgueux. Die Einwohner des Périgord nennen sich Périgourdins. Das Gebiet des Périgord entspricht heute dem Département Dordogne und ist damit Teil von Aquitanien, der südwestlichsten französischen Region. Das Périgord Vert (grünes Périgord) liegt im hügeligen, waldreichen Norden, der bereits klimatische Ähnlichkeit mit dem raueren, feuchten Klima des angrenzenden Limousin hat.

Das Périgord Blanc (weißes Périgord) bildet einen breiten, von West nach Ost verlaufenden Streifen durch das Zentrum mit der Hauptstadt Périgueux und schuldet seinen Namen den ausgedehnten Kalkplateaus, die beiderseits der fruchtbaren Flussniederung der Isle liegen. Auch die kargen Züge der Double und das Ribéracois gehören hierzu.

Das Périgord Noir (schwarzes Périgord) bildet den Südosten mit der Stadt Sarlat-la-Canéda und ist mit dichten, dunklen Eichen- und Pinienwäldern bestanden.

Das Périgord Pourpre (purpurnes Périgord) im Südwesten um die Stadt Bergerac ist Hauptanbaugebiet des Weins. Der Begriff "purpurnes Périgord" wurde erst 1970 aus touristischen Überlegungen neu eingeführt. Die Einwohner verwenden weiterhin die traditionelle Bezeichnung "Bergeracois" . Im Südwesten, im Bergeracois, herrscht Weinanbau vor. Der Wein in der Gegend um Bergerac hat eigene Herkunftsbezeichnungen, so unter anderem Bergerac Sec, der rot, weiß und seit kurzem auch als Rosé angeboten wird. Bekannt sind auch der Pécharmant (ein trocken ausgebauter Rot-, teilweise auch Weißwein) und Monbazillac (ein edelsüßer, likörartiger Weißwein). Auch wenn der Bergerac nicht die Qualität der unmittelbar benachbarten Bordeauxweine erreicht, erfreut er sich, auch wegen des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses, steigender Beliebtheit. Weine, die die strengen Anforderungen der Appellation Controlée nicht erfüllen, werden als Vin de Pays d'Oc verkauft. Neben Wein ist der Tabak ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Périgord Pourpre. Ursprünglich in der ganzen Region kultiviert, hat sich der Anbau auf das Gebiet beiderseits der Dordogne konzentriert, in denen die Qualität am höchsten ist.

Das Périgord bietet spezielle landwirtschaftliche Erzeugnisse für höchste Ansprüche: Berühmt und weltweit geschätzt sind die Trüffeln aus dem Périgord (Perigord-Trüffel) aber auch Steinpilze und Pfifferlinge genießen weltweiten Ruf.

Eine Spezialität sind Walnüsse, aus denen - oft im traditionellen Verfahren - hochwertiges Nussöl hergestellt wird. Auch die Foie gras (Stopfleber), die global vermarktet wird, erfreut sich eines exzellenten Rufes. Das von den Flüssen Dordogne und Vézère durchquerte Périgord Noir ist eine Gegend voller Licht und Magie. Seine Hauptstadt Sarlat, eine aussergewöhnliche " historische Stadt der Künste ", birgt ein architektonisches Erbe von unermesslichem Wert. Die Höhle Lascaux II ist weltberühmt. Diese zauberhafte Gegend hat so viele, beneidenswerte Schätze zu bieten: prähistorische Grotten und Tropfsteinhöhlen, Schlünde, Schlösser, Burgen und Herrensitze.

Die grosszügige Erde des Perigord ist ein wahres Paradies der Trüffel, Steinpilze, foie gras (Stopfleber), confits (eingemachte Geflügelschenkel), Pasteten und feine Bauernaufschnitte. Das Perigord Noir kann man an jeder Ecke schlemmend geniessen.

 

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