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  Turin Turin – Kaffee, Schokolade und Großstadt‑Genuss im Piemont Turin ist die elegante Hauptstadt des Piemont, einst Residenzstadt der Savoyer und erste Hauptstadt des geeinten...
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Turin – Kaffee, Schokolade und Großstadt‑Genuss im Piemont

Turin ist die elegante Hauptstadt des Piemont, einst Residenzstadt der Savoyer und erste Hauptstadt des geeinten Italien. Die Stadt verbindet großzügige Plätze, lange Arkadengänge und historische Palazzi mit einer lebendigen Kaffee‑, Schokoladen- und Marktkultur. Wer heute durch die Straßen und unter den Arkaden spaziert, erlebt eine Mischung aus höfischer Vergangenheit, industriellem Erbe und moderner Großstadt, in der Genuss eine zentrale Rolle spielt.

Zwischen Cafés, historischen Caffè, traditionellen Trattorien und neuen Bistros ist eine eigenständige Stadtküche entstanden, die auf den Produkten des gesamten Piemont aufbaut. Kaffee, Schokolade und Aperitivo‑Kultur sind dabei genauso prägend wie die klassischen piemontesischen Gerichte, die in Turin auf besonders vielfältige Weise auf den Tisch kommen. So wird die Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt, um Turin Spezialitäten zu entdecken und das Leitmotiv „Geniessen & Erhalten“ ganz konkret zu erleben.

Landschaft, Stadtbild und Märkte

Turin liegt am Po, eingerahmt von den Hügeln auf der rechten Flussseite und mit Blick auf die Alpenkette im Hintergrund. Achsen wie die Strecke von Piazza Castello zum Fluss, der Blick hinauf zur Basilika von Superga und die vielen Arkadengänge im Zentrum prägen den Eindruck einer geordneten, zugleich großzügigen Stadt. Die Nähe zu Bergen, Flusslandschaft und Hügellagen macht Turin zu einem natürlichen Sammelpunkt für Produkte aus der Region.

Historisch war Turin immer ein Handels- und Marktzentrum, in dem Waren aus dem ganzen Piemont zusammenliefen. Noch heute spiegeln die Märkte der Stadt diese Rolle wider: Obst, Gemüse, Käse, Fleisch und Fisch aus verschiedenen Landesteilen werden hier zusammen mit Produkten aus anderen Regionen angeboten. In den Markthallen und auf den Plätzen wird sichtbar, wie Stadt und Umland kulinarisch ineinandergreifen.

Besonders eindrucksvoll zeigt sich das am Mercato di Porta Palazzo, dem großen Markt auf der Piazza della Repubblica, der als einer der größten Freiluftmärkte Europas gilt. Hier finden sich offene Stände, überdachte Hallen und ein eigener Bauernmarkt‑Bereich, in dem Erzeuger saisonale Produkte direkt anbieten. Im Umfeld dieses Marktes und auf weiteren Stadtmärkten entsteht eine Alltagskultur des bewussten Einkaufens, die hervorragend zum Gedanken „Geniessen & Erhalten“ passt.

Neben Porta Palazzo trägt auch der Flohmarkt Balôn zur Atmosphäre des Viertels bei, indem er eine Mischung aus Alltagskultur, Geschichte und Gelegenheiten für kulinarische Entdeckungen bietet. So wird Turin zugleich zur Bühne für Lebensmittel, Geschichten und Begegnungen, die die Stadt über das rein Industrielle hinaus definieren.

Turin Spezialitäten – Kaffee, Schokolade, Süßes

Turin ist berühmt für seine Kaffeehaus‑ und Barszene, die eng mit der Geschichte der italienischen Kaffeekultur verbunden ist. Historische Caffè unter den Arkaden des Zentrums servieren Espresso, Cappuccino und feine Süßspeisen in Räumen, in denen sich seit Jahrzehnten Autorinnen, Geschäftsleute, Studierende und Reisende mischen. Besonders ikonisch ist der Bicerin, ein Schichtgetränk aus Espresso, heißer Schokolade und Sahne, das in einem Glas serviert und traditionell nicht umgerührt wird.

Ebenso tief verwurzelt ist die Schokoladentradition der Stadt. Das wohl bekannteste Produkt ist der Gianduiotto di Torino IGP, ein zartschmelzender, dreikantiger Praline‑Riegel aus Schokolade und Haselnüssen, der im 19. Jahrhundert in Turin entwickelt wurde. Seine Grundlage ist die Nocciola del Piemonte IGP, die piemontesische Haselnuss mit besonders feinem Aroma, die in der Kombination mit Kakao für den typischen Gianduja‑Geschmack sorgt.

Neben Gianduiotti gehören weitere Schokoladenspezialitäten wie Cremini, gefüllte Pralinen und verschiedene Tafeln mit hohem Haselnussanteil zum festen Repertoire vieler Toriner Confiserien. In den Caffè und Konditoreien der Stadt werden sie zusammen mit Torten, Biskuits und feinen Gebäckstücken angeboten – oft als Begleitung zu Kaffee oder als süßer Abschluss nach einem Spaziergang durch die Stadt.

Eine weitere bekannte Spezialität ist der Bicerin selbst, der von verschiedenen Toriner Häusern in leicht unterschiedlichen Interpretationen serviert wird. Daneben spielt der Vermouth di Torino IGP, ein mit Kräutern und Gewürzen aromatisierter Wein, historisch wie heute eine wichtige Rolle: Er verbindet die Weintradition des Piemont mit der Barkultur der Stadt und ist Ausgangspunkt für zahlreiche Aperitivo‑Kreationen.

Auch im Bereich salziger Backwaren hat Turin Eigenes beizutragen: Feine, knusprige Torinesi Grissini, die besonders lange und dünne Interpretation der piemontesischen Brotstangen, begleiten in vielen Bars und Osterien Getränke, Käse und Wurstwaren. So spannt sich der Bogen von Kaffee über Schokolade bis zum Brot – alles Ausdruck einer Stadt, die Genuss ernst nimmt.

Aperitivo, Vermouth und typische Küche

Der Aperitivo gehört in Turin zum Alltag: Am späten Nachmittag und frühen Abend füllen sich Bars und Caffè mit Gästen, die sich zu einem Glas Vermouth di Torino IGP, einem Glas Wein oder einem Cocktail treffen. Dazu werden kleine Häppchen gereicht – von einfachen Grissini bis hin zu reichhaltigen Buffets mit kalten und warmen Speisen. Diese Kultur des Aperitivo ist nicht nur eine Gelegenheit zum Trinken, sondern ein soziales Ritual, das Gespräche, Begegnungen und die Lust am Probieren verbindet.

Auf den Speisekarten der Turiner Osterien und Restaurants findet sich die breite Palette der piemontesischen Küche. Zu den Klassikern zählen Vorspeisen wie Vitello tonnato, dünn aufgeschnittener Kalbsbraten mit Thunfischsauce, Carne cruda aus fein gehacktem Rindfleisch, Insalata russa und Tonno di coniglio. Diese Gerichte zeigen, wie eng Fleisch, Gemüse und Konservenkunst in der Region zusammenhängen.

Bei den ersten Gängen begegnet man häufig Agnolotti, gefüllten Teigtaschen mit Fleisch‑ oder Gemüsefüllung, und Tajarin, sehr feinen Eierbandnudeln, die mit Butter und Salbei, Ragù oder in der Trüffelsaison mit gehobelten Trüffeln serviert werden. Als Hauptgerichte stehen Schmorgerichte, Braten und Geflügelvariationen im Mittelpunkt, oftmals mit Saucen auf Weinbasis, die die Verbindung zwischen Küche und Weinbau unterstreichen.

Zum Abschluss runden Desserts wie bunet, ein Karamell‑Schokoladenpudding mit Amaretti, oder einfache, aber aromatische Obstkompositionen die Mahlzeit ab. In Turin werden diese Klassiker der Regionalküche in traditionellen Osterien ebenso gepflegt wie in modernen Lokalen, die sie neu interpretieren. Dadurch bleibt die Küche lebendig, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.

Handwerk, Märkte und „Geniessen & Erhalten“

Das kulinarische Gesicht Turins wird von Markthallen, Wochenmärkten, kleinen Lebensmittelläden und Spezialgeschäften geprägt, die kurze Wege zwischen Produzenten und Stadtbewohnern ermöglichen. Bauernmarkt‑Bereiche, selektierte Stände in den Hallen und inhabergeführte Geschäfte schaffen Vertrauen und machen transparent, woher Käse, Wurstwaren, Obst, Gemüse oder Schokolade kommen.

Initiativen wie Qualitätsprojekte der Provinz, die typische Produkte in einem „Paniere“ zusammenfassen, oder die Arbeit von Slow Food tragen dazu bei, traditionelle Erzeugnisse sichtbar zu machen. Wer auf Märkten, in Caffè, Bäckereien und kleinen Feinkostläden einkauft, entscheidet sich bewusst für handwerkliche Produktion, regionale Rohstoffe und faire Strukturen – und lebt damit den Gedanken „Geniessen & Erhalten“ im urbanen Kontext.

Turin zeigt, wie sich Großstadt und Kulinarik ergänzen können: Hier kommen die Produkte aus dem gesamten Piemont zusammen, werden präsentiert, verarbeitet und in die Welt getragen – als Weine, Schokoladen, Kaffees, Konserven und frische Speisen, die immer eine Geschichte von Herkunft und Handwerk erzählen.

Turin im Onlineshop – Stadtgenuss für Zuhause

Eine Regionsseite zu Turin im Onlineshop kann diese Vielfalt aufgreifen, indem sie ausgewählte Turiner Spezialitäten bündelt und mit ihrer Herkunftsgeschichte verknüpft. Dazu zählen zum Beispiel Gianduiotto di Torino IGP, Vermouth di Torino IGP, Kaffee‑Mischungen im Turiner Stil, hochwertige Schokoladen und Zutaten für einen authentischen Bicerin, aber auch feine Torinesi Grissini und andere Backwaren.

Die im Shop angebotenen Produkte bilden dabei nur einen Ausschnitt der realen Turiner Genusswelt ab, sind dafür aber bewusst kuratiert und auf Qualität, Transparenz und handwerkliche Herkunft ausgerichtet. So ergänzt der Onlineshop Reisen, Marktbesuche und Café‑Erlebnisse vor Ort, statt sie zu ersetzen.

Wer gezielt Turiner Produkte auswählt, bringt nicht nur Geschmack, sondern auch ein Stück Stadtkultur nach Hause. Auf diese Weise lässt sich „Geniessen & Erhalten“ auch im digitalen Einkauf leben: durch bewusste Entscheidungen für Herkunft, Handwerk und Vielfalt.

Unsere Empfehlungen und Bezugsquellen in der Region Turin

Turin Spezialitäten lassen sich besonders intensiv erleben, wenn man sie direkt in der Stadt und im Umland entdeckt – auf Märkten, bei Erzeugern und in Gastronomiebetrieben, die eng mit der regionalen Produktkultur verbunden sind. Wer dort einkauft oder einkehrt, unterstützt die Menschen hinter den Lebensmitteln und hilft mit, die Turiner Genusskultur im Sinne von „Geniessen & Erhalten“ lebendig zu halten.

Einzelhandel & Märkte in Turin

Die Märkte Turins sind Schaufenster und Versorgungszentrum zugleich: Hier treffen Alltagsbedarf, Spezialitäten und Produkte aus dem ganzen Piemont aufeinander.

- Mercato di Porta Palazzo – großer Markt an der Piazza della Repubblica, einer der größten Freiluftmärkte Europas, mit Bereichen für Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Fisch und einem Bauernmarkt‑Sektor.

- Bauernmarkt an Porta Palazzo – eigener Bereich für landwirtschaftliche Erzeuger aus der Umgebung Turins mit frischem Obst, Gemüse, Käse und Wurstwaren.

- Markthallen von Porta Palazzo – überdachte Hallen mit Ständen für Käse, Wurst, Fisch, Backwaren und Spezialitäten aus dem gesamten Piemont.

- Mercato della Terra di Torino – Slow‑Food‑Markt mit ausgewählten Produzenten, der regelmäßig in Turin stattfindet und Produkte kleiner Betriebe aus der Umgebung präsentiert.

- Spezialisierte Feinkostläden und Toriner Caffè – historische Kaffeehäuser und Feinkostgeschäfte, die Kaffee‑Mischungen, Schokoladen, Gianduiotti, Torinesi Grissini und Liköre aus Turin anbieten.

Direktvermarktung ab Hof & Erzeuger

Rund um Turin liegen zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe und Manufakturen, die ihre Produkte direkt an Interessierte verkaufen – eine ideale Gelegenheit, Herkunft und Menschen hinter den Spezialitäten persönlich kennenzulernen.

- Produzenten aus dem „Paniere der Provinz Turin“ – Betriebe, die von der Provinz als typische Erzeuger für Käse, Wurstwaren, Obst, Gemüse und Backwaren ausgezeichnet sind und oft Direktverkauf anbieten.

- Weingüter im Collina Torinese – Kellereien in den Hügeln um Turin, die Weine und Basisweine für Vermouth produzieren und Besucher zu Verkostung und Kauf empfangen.

- Hofläden mit Obst, Gemüse und Milchprodukten – Betriebe im Umland, die saisonale Produkte, frische Milch, Joghurt und Käse direkt an Verbraucher verkaufen.

- Manufakturen für Gianduiotti und Schokolade – kleinere Toriner Betriebe, die Gianduiotto di Torino IGP und andere Schokoladenspezialitäten handwerklich herstellen und im eigenen Laden anbieten.

- Kaffee‑Röstereien in Turin – kleine Röstereien, die eigene Espresso‑Mischungen entwickeln, verkosten lassen und direkt verkaufen.

Gastronomie, Osterien & Slow‑Food‑Empfehlungen

In den Caffè, Osterien und Restaurants der Stadt verdichtet sich, was Turin kulinarisch ausmacht: die Verbindung aus Tradition, Produktnähe und urbanem Leben.

- Historische Caffè im Zentrum – Kaffeehäuser unter den Arkaden rund um Piazza Castello und Via Po, in denen Espresso, Bicerin, Patisserie und kleine Snacks serviert werden.

- Slow‑Food‑Osterien in Turin – darunter Antiche Sere, Consorzio und Scannabue, die in der „Osterie d’Italia“‑Führung mit der Chiocciola ausgezeichnet wurden und klassische Piemont‑Küche pflegen.

- Moderne Bistronomie mit Piemont‑Bezug – Lokale, die Gerichte wie Vitello tonnato, Agnolotti oder Bunet zeitgemäß interpretieren und mit piemontesischen Weinen kombinieren.

- Lokale in historischen Häusern – Restaurants und Bars in Palazzi und historischen Hotels, die Kulinarik mit Architekturgeschichte und Stadterlebnis verbinden.

- Aperitivo‑Bars mit Vermouth‑Fokus – Adressen, an denen Vermouth di Torino IGP pur und in klassischen Cocktails serviert und mit kleinen Häppchen begleitet wird.

Solche Märkte, Höfe, Caffè und Osterien zeigen, wie eng Genuss und Verantwortung zusammenhängen: Sie arbeiten mit regionalen Produzenten, pflegen Rezepte und Rituale und machen erlebbar, wie „Geniessen & Erhalten“ im urbanen Alltag funktionieren kann.

Weiterführende Linktipps zu Turin

Turiner Spezialitäten & Produkte im Überblick – „Made in Turin“ (engl.)
https://www.aroundturin.com/explore/madeinturin/

Turin und seine Schokolade – Hintergründe und Adressen (engl.)
https://slowtravelitalia.it/blogs/torino-blog/turin-chocolate-types-shops-stores-gianduiotto-cremino-bicerin-chocolatiers

Porta Palazzo – der größte Freiluftmarkt Europas (engl.)
https://www.piemonteitalia.eu/en/curiosita/il-mercato-piu-grande-d-europa-porta-palazzo

Mercato di Porta Palazzo – aktuelle Informationen (Tourismus Turin, engl.)
https://turismotorino.org/en/visit/events/mercato-di-porta-palazzo

Mercato della Terra di Torino – Slow‑Food‑Bauernmarkt (ital.)
https://www.fondazioneslowfood.com/it/mercati-della-terra-slow-food/mercato-della-terra-di-torino-2/

Osterie d’Italia 2025 – Chiocciola‑Osterien in Turin (ital.)
https://www.slowfood.it/tutte-le-chiocciole-di-osterie-ditalia-2025-regione-per-regione/

Turin – Stadt des Vermouth und der Gianduia (span./engl.)
https://polloasaoconensalada.com/europa/turin-vermouth-gianduia/

Turiner Schokolade – Geschichte und Adressen (engl.)
https://spritzience.com/turin-chocolate-secrets-italian-city/

 

Regionale Hersteller

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Turin – Kaffee, Schokolade und Großstadt‑Genuss im Piemont

Turin ist die elegante Hauptstadt des Piemont, einst Residenzstadt der Savoyer und erste Hauptstadt des geeinten Italien. Die Stadt verbindet großzügige Plätze, lange Arkadengänge und historische Palazzi mit einer lebendigen Kaffee‑, Schokoladen- und Marktkultur. Wer heute durch die Straßen und unter den Arkaden spaziert, erlebt eine Mischung aus höfischer Vergangenheit, industriellem Erbe und moderner Großstadt, in der Genuss eine zentrale Rolle spielt.

Zwischen Cafés, historischen Caffè, traditionellen Trattorien und neuen Bistros ist eine eigenständige Stadtküche entstanden, die auf den Produkten des gesamten Piemont aufbaut. Kaffee, Schokolade und Aperitivo‑Kultur sind dabei genauso prägend wie die klassischen piemontesischen Gerichte, die in Turin auf besonders vielfältige Weise auf den Tisch kommen. So wird die Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt, um Turin Spezialitäten zu entdecken und das Leitmotiv „Geniessen & Erhalten“ ganz konkret zu erleben.

Landschaft, Stadtbild und Märkte

Turin liegt am Po, eingerahmt von den Hügeln auf der rechten Flussseite und mit Blick auf die Alpenkette im Hintergrund. Achsen wie die Strecke von Piazza Castello zum Fluss, der Blick hinauf zur Basilika von Superga und die vielen Arkadengänge im Zentrum prägen den Eindruck einer geordneten, zugleich großzügigen Stadt. Die Nähe zu Bergen, Flusslandschaft und Hügellagen macht Turin zu einem natürlichen Sammelpunkt für Produkte aus der Region.

Historisch war Turin immer ein Handels- und Marktzentrum, in dem Waren aus dem ganzen Piemont zusammenliefen. Noch heute spiegeln die Märkte der Stadt diese Rolle wider: Obst, Gemüse, Käse, Fleisch und Fisch aus verschiedenen Landesteilen werden hier zusammen mit Produkten aus anderen Regionen angeboten. In den Markthallen und auf den Plätzen wird sichtbar, wie Stadt und Umland kulinarisch ineinandergreifen.

Besonders eindrucksvoll zeigt sich das am Mercato di Porta Palazzo, dem großen Markt auf der Piazza della Repubblica, der als einer der größten Freiluftmärkte Europas gilt. Hier finden sich offene Stände, überdachte Hallen und ein eigener Bauernmarkt‑Bereich, in dem Erzeuger saisonale Produkte direkt anbieten. Im Umfeld dieses Marktes und auf weiteren Stadtmärkten entsteht eine Alltagskultur des bewussten Einkaufens, die hervorragend zum Gedanken „Geniessen & Erhalten“ passt.

Neben Porta Palazzo trägt auch der Flohmarkt Balôn zur Atmosphäre des Viertels bei, indem er eine Mischung aus Alltagskultur, Geschichte und Gelegenheiten für kulinarische Entdeckungen bietet. So wird Turin zugleich zur Bühne für Lebensmittel, Geschichten und Begegnungen, die die Stadt über das rein Industrielle hinaus definieren.

Turin Spezialitäten – Kaffee, Schokolade, Süßes

Turin ist berühmt für seine Kaffeehaus‑ und Barszene, die eng mit der Geschichte der italienischen Kaffeekultur verbunden ist. Historische Caffè unter den Arkaden des Zentrums servieren Espresso, Cappuccino und feine Süßspeisen in Räumen, in denen sich seit Jahrzehnten Autorinnen, Geschäftsleute, Studierende und Reisende mischen. Besonders ikonisch ist der Bicerin, ein Schichtgetränk aus Espresso, heißer Schokolade und Sahne, das in einem Glas serviert und traditionell nicht umgerührt wird.

Ebenso tief verwurzelt ist die Schokoladentradition der Stadt. Das wohl bekannteste Produkt ist der Gianduiotto di Torino IGP, ein zartschmelzender, dreikantiger Praline‑Riegel aus Schokolade und Haselnüssen, der im 19. Jahrhundert in Turin entwickelt wurde. Seine Grundlage ist die Nocciola del Piemonte IGP, die piemontesische Haselnuss mit besonders feinem Aroma, die in der Kombination mit Kakao für den typischen Gianduja‑Geschmack sorgt.

Neben Gianduiotti gehören weitere Schokoladenspezialitäten wie Cremini, gefüllte Pralinen und verschiedene Tafeln mit hohem Haselnussanteil zum festen Repertoire vieler Toriner Confiserien. In den Caffè und Konditoreien der Stadt werden sie zusammen mit Torten, Biskuits und feinen Gebäckstücken angeboten – oft als Begleitung zu Kaffee oder als süßer Abschluss nach einem Spaziergang durch die Stadt.

Eine weitere bekannte Spezialität ist der Bicerin selbst, der von verschiedenen Toriner Häusern in leicht unterschiedlichen Interpretationen serviert wird. Daneben spielt der Vermouth di Torino IGP, ein mit Kräutern und Gewürzen aromatisierter Wein, historisch wie heute eine wichtige Rolle: Er verbindet die Weintradition des Piemont mit der Barkultur der Stadt und ist Ausgangspunkt für zahlreiche Aperitivo‑Kreationen.

Auch im Bereich salziger Backwaren hat Turin Eigenes beizutragen: Feine, knusprige Torinesi Grissini, die besonders lange und dünne Interpretation der piemontesischen Brotstangen, begleiten in vielen Bars und Osterien Getränke, Käse und Wurstwaren. So spannt sich der Bogen von Kaffee über Schokolade bis zum Brot – alles Ausdruck einer Stadt, die Genuss ernst nimmt.

Aperitivo, Vermouth und typische Küche

Der Aperitivo gehört in Turin zum Alltag: Am späten Nachmittag und frühen Abend füllen sich Bars und Caffè mit Gästen, die sich zu einem Glas Vermouth di Torino IGP, einem Glas Wein oder einem Cocktail treffen. Dazu werden kleine Häppchen gereicht – von einfachen Grissini bis hin zu reichhaltigen Buffets mit kalten und warmen Speisen. Diese Kultur des Aperitivo ist nicht nur eine Gelegenheit zum Trinken, sondern ein soziales Ritual, das Gespräche, Begegnungen und die Lust am Probieren verbindet.

Auf den Speisekarten der Turiner Osterien und Restaurants findet sich die breite Palette der piemontesischen Küche. Zu den Klassikern zählen Vorspeisen wie Vitello tonnato, dünn aufgeschnittener Kalbsbraten mit Thunfischsauce, Carne cruda aus fein gehacktem Rindfleisch, Insalata russa und Tonno di coniglio. Diese Gerichte zeigen, wie eng Fleisch, Gemüse und Konservenkunst in der Region zusammenhängen.

Bei den ersten Gängen begegnet man häufig Agnolotti, gefüllten Teigtaschen mit Fleisch‑ oder Gemüsefüllung, und Tajarin, sehr feinen Eierbandnudeln, die mit Butter und Salbei, Ragù oder in der Trüffelsaison mit gehobelten Trüffeln serviert werden. Als Hauptgerichte stehen Schmorgerichte, Braten und Geflügelvariationen im Mittelpunkt, oftmals mit Saucen auf Weinbasis, die die Verbindung zwischen Küche und Weinbau unterstreichen.

Zum Abschluss runden Desserts wie bunet, ein Karamell‑Schokoladenpudding mit Amaretti, oder einfache, aber aromatische Obstkompositionen die Mahlzeit ab. In Turin werden diese Klassiker der Regionalküche in traditionellen Osterien ebenso gepflegt wie in modernen Lokalen, die sie neu interpretieren. Dadurch bleibt die Küche lebendig, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.

Handwerk, Märkte und „Geniessen & Erhalten“

Das kulinarische Gesicht Turins wird von Markthallen, Wochenmärkten, kleinen Lebensmittelläden und Spezialgeschäften geprägt, die kurze Wege zwischen Produzenten und Stadtbewohnern ermöglichen. Bauernmarkt‑Bereiche, selektierte Stände in den Hallen und inhabergeführte Geschäfte schaffen Vertrauen und machen transparent, woher Käse, Wurstwaren, Obst, Gemüse oder Schokolade kommen.

Initiativen wie Qualitätsprojekte der Provinz, die typische Produkte in einem „Paniere“ zusammenfassen, oder die Arbeit von Slow Food tragen dazu bei, traditionelle Erzeugnisse sichtbar zu machen. Wer auf Märkten, in Caffè, Bäckereien und kleinen Feinkostläden einkauft, entscheidet sich bewusst für handwerkliche Produktion, regionale Rohstoffe und faire Strukturen – und lebt damit den Gedanken „Geniessen & Erhalten“ im urbanen Kontext.

Turin zeigt, wie sich Großstadt und Kulinarik ergänzen können: Hier kommen die Produkte aus dem gesamten Piemont zusammen, werden präsentiert, verarbeitet und in die Welt getragen – als Weine, Schokoladen, Kaffees, Konserven und frische Speisen, die immer eine Geschichte von Herkunft und Handwerk erzählen.

Turin im Onlineshop – Stadtgenuss für Zuhause

Eine Regionsseite zu Turin im Onlineshop kann diese Vielfalt aufgreifen, indem sie ausgewählte Turiner Spezialitäten bündelt und mit ihrer Herkunftsgeschichte verknüpft. Dazu zählen zum Beispiel Gianduiotto di Torino IGP, Vermouth di Torino IGP, Kaffee‑Mischungen im Turiner Stil, hochwertige Schokoladen und Zutaten für einen authentischen Bicerin, aber auch feine Torinesi Grissini und andere Backwaren.

Die im Shop angebotenen Produkte bilden dabei nur einen Ausschnitt der realen Turiner Genusswelt ab, sind dafür aber bewusst kuratiert und auf Qualität, Transparenz und handwerkliche Herkunft ausgerichtet. So ergänzt der Onlineshop Reisen, Marktbesuche und Café‑Erlebnisse vor Ort, statt sie zu ersetzen.

Wer gezielt Turiner Produkte auswählt, bringt nicht nur Geschmack, sondern auch ein Stück Stadtkultur nach Hause. Auf diese Weise lässt sich „Geniessen & Erhalten“ auch im digitalen Einkauf leben: durch bewusste Entscheidungen für Herkunft, Handwerk und Vielfalt.

Unsere Empfehlungen und Bezugsquellen in der Region Turin

Turin Spezialitäten lassen sich besonders intensiv erleben, wenn man sie direkt in der Stadt und im Umland entdeckt – auf Märkten, bei Erzeugern und in Gastronomiebetrieben, die eng mit der regionalen Produktkultur verbunden sind. Wer dort einkauft oder einkehrt, unterstützt die Menschen hinter den Lebensmitteln und hilft mit, die Turiner Genusskultur im Sinne von „Geniessen & Erhalten“ lebendig zu halten.

Einzelhandel & Märkte in Turin

Die Märkte Turins sind Schaufenster und Versorgungszentrum zugleich: Hier treffen Alltagsbedarf, Spezialitäten und Produkte aus dem ganzen Piemont aufeinander.

- Mercato di Porta Palazzo – großer Markt an der Piazza della Repubblica, einer der größten Freiluftmärkte Europas, mit Bereichen für Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Fisch und einem Bauernmarkt‑Sektor.

- Bauernmarkt an Porta Palazzo – eigener Bereich für landwirtschaftliche Erzeuger aus der Umgebung Turins mit frischem Obst, Gemüse, Käse und Wurstwaren.

- Markthallen von Porta Palazzo – überdachte Hallen mit Ständen für Käse, Wurst, Fisch, Backwaren und Spezialitäten aus dem gesamten Piemont.

- Mercato della Terra di Torino – Slow‑Food‑Markt mit ausgewählten Produzenten, der regelmäßig in Turin stattfindet und Produkte kleiner Betriebe aus der Umgebung präsentiert.

- Spezialisierte Feinkostläden und Toriner Caffè – historische Kaffeehäuser und Feinkostgeschäfte, die Kaffee‑Mischungen, Schokoladen, Gianduiotti, Torinesi Grissini und Liköre aus Turin anbieten.

Direktvermarktung ab Hof & Erzeuger

Rund um Turin liegen zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe und Manufakturen, die ihre Produkte direkt an Interessierte verkaufen – eine ideale Gelegenheit, Herkunft und Menschen hinter den Spezialitäten persönlich kennenzulernen.

- Produzenten aus dem „Paniere der Provinz Turin“ – Betriebe, die von der Provinz als typische Erzeuger für Käse, Wurstwaren, Obst, Gemüse und Backwaren ausgezeichnet sind und oft Direktverkauf anbieten.

- Weingüter im Collina Torinese – Kellereien in den Hügeln um Turin, die Weine und Basisweine für Vermouth produzieren und Besucher zu Verkostung und Kauf empfangen.

- Hofläden mit Obst, Gemüse und Milchprodukten – Betriebe im Umland, die saisonale Produkte, frische Milch, Joghurt und Käse direkt an Verbraucher verkaufen.

- Manufakturen für Gianduiotti und Schokolade – kleinere Toriner Betriebe, die Gianduiotto di Torino IGP und andere Schokoladenspezialitäten handwerklich herstellen und im eigenen Laden anbieten.

- Kaffee‑Röstereien in Turin – kleine Röstereien, die eigene Espresso‑Mischungen entwickeln, verkosten lassen und direkt verkaufen.

Gastronomie, Osterien & Slow‑Food‑Empfehlungen

In den Caffè, Osterien und Restaurants der Stadt verdichtet sich, was Turin kulinarisch ausmacht: die Verbindung aus Tradition, Produktnähe und urbanem Leben.

- Historische Caffè im Zentrum – Kaffeehäuser unter den Arkaden rund um Piazza Castello und Via Po, in denen Espresso, Bicerin, Patisserie und kleine Snacks serviert werden.

- Slow‑Food‑Osterien in Turin – darunter Antiche Sere, Consorzio und Scannabue, die in der „Osterie d’Italia“‑Führung mit der Chiocciola ausgezeichnet wurden und klassische Piemont‑Küche pflegen.

- Moderne Bistronomie mit Piemont‑Bezug – Lokale, die Gerichte wie Vitello tonnato, Agnolotti oder Bunet zeitgemäß interpretieren und mit piemontesischen Weinen kombinieren.

- Lokale in historischen Häusern – Restaurants und Bars in Palazzi und historischen Hotels, die Kulinarik mit Architekturgeschichte und Stadterlebnis verbinden.

- Aperitivo‑Bars mit Vermouth‑Fokus – Adressen, an denen Vermouth di Torino IGP pur und in klassischen Cocktails serviert und mit kleinen Häppchen begleitet wird.

Solche Märkte, Höfe, Caffè und Osterien zeigen, wie eng Genuss und Verantwortung zusammenhängen: Sie arbeiten mit regionalen Produzenten, pflegen Rezepte und Rituale und machen erlebbar, wie „Geniessen & Erhalten“ im urbanen Alltag funktionieren kann.

Weiterführende Linktipps zu Turin

Turiner Spezialitäten & Produkte im Überblick – „Made in Turin“ (engl.)
https://www.aroundturin.com/explore/madeinturin/

Turin und seine Schokolade – Hintergründe und Adressen (engl.)
https://slowtravelitalia.it/blogs/torino-blog/turin-chocolate-types-shops-stores-gianduiotto-cremino-bicerin-chocolatiers

Porta Palazzo – der größte Freiluftmarkt Europas (engl.)
https://www.piemonteitalia.eu/en/curiosita/il-mercato-piu-grande-d-europa-porta-palazzo

Mercato di Porta Palazzo – aktuelle Informationen (Tourismus Turin, engl.)
https://turismotorino.org/en/visit/events/mercato-di-porta-palazzo

Mercato della Terra di Torino – Slow‑Food‑Bauernmarkt (ital.)
https://www.fondazioneslowfood.com/it/mercati-della-terra-slow-food/mercato-della-terra-di-torino-2/

Osterie d’Italia 2025 – Chiocciola‑Osterien in Turin (ital.)
https://www.slowfood.it/tutte-le-chiocciole-di-osterie-ditalia-2025-regione-per-regione/

Turin – Stadt des Vermouth und der Gianduia (span./engl.)
https://polloasaoconensalada.com/europa/turin-vermouth-gianduia/

Turiner Schokolade – Geschichte und Adressen (engl.)
https://spritzience.com/turin-chocolate-secrets-italian-city/

 

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