Provence Alpes

Provence-Alpes-Côte d’Azur ist eine Region an der Mittelmeerküste im Südosten Frankreichs. Sie besteht aus den Départements Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Bouches-du-Rhône,...
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Provence-Alpes-Côte d’Azur ist eine Region an der Mittelmeerküste im Südosten Frankreichs. Sie besteht aus den Départements Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Bouches-du-Rhône, Hautes-Alpes, Var und Vaucluse. Die Region hat eine Fläche von 31.400 km² und 4.899.155 Einwohner (Stand 1. Januar 2010). Hauptstadt der Region ist Marseille.

Die Landwirtschaft ist mediterran geprägt, wobei Gemüse- und Obstanbau eine besondere Bedeutung besitzen. Bekannte Produkte sind Kirschen, Erdbeeren, Pfirsiche, Aprikosen, Mandeln und die Melonen von Cavaillon.

Die besten Olivenöle stammen aus den Orten am Südrand der Alpilles (Vallée des Baux de Provence) und aus dem Ort Nyons und sind durch eine eigene Appellation geschützt.

In Höhenlagen ab 300 m befinden sich die berühmten Lavendelfelder, deren Produktion als Grundlage für die Parfüm-Herstellung dient. Deren Zentrum bildet die Stadt Grasse.

Die Küche der Provence sind eher einfache Gerichte mit guten lokalen Zutaten. Der Zusatz bei Speisen „à la provençale“ bedeutet in der Regel Tomatensoße, mit Verwendung von Gewürzkräutern (Kräuter der Provence), Auberginen, Zucchini, Paprika und Olivenöl. Also hauptsächlich Zutaten, die in der Region angebaut werden und auf den Wochenmärkten der Region frisch erhältlich sind. Typische Gerichte sind die Bouillabaisse und die Bourride (Fischgerichte) und die Soupe-de-Poisson (Fischsuppe), Daube provençale (Schmorgericht mit Rindergulasch) und Aioli sowie das Ratatouille und die Sauce au pistou. Lokale Spezialitäten sind der weiße Nougat von Montélimar, die kandierten Früchte der Stadt Apt, die Trüffel des Vaucluse-Gebirges und die Calissons d’Aix.

Der Weinanbau profitiert vom warmen Mittelmeer-Klima sowie von der trocknenden Wirkung des Mistrals. Das Anbaugebiet der Côtes de Provence erstreckt sich über die Départements Bouches-du-Rhône, Var und Alpes-Maritimes. Eine deutlich größere Rebfläche besitzen die Côtes du Rhône, deren größter Teil in das Département Vaucluse fällt. Das Bindeglied zwischen beiden Gebieten bilden die Appellationen der Côtes du Luberon und Côtes du Ventoux. Die Rotweine sind kraftvoll und geschmeidig. Sie vertragen einige Jahre Lagerzeit, während die fruchtigen Rosé- und aromatischen Weißweine der Côtes du Provence jung getrunken werden sollten. Außerordentlich langlebig sind die Spitzenrotweine von Châteauneuf-du-Pape, Gigondas, Bandol und Palette.

Die schönsten Dörfer Frankreichs

Die Vereinigung Die schönsten Dörfer Frankreichs (frz. Les plus beaux villages de France) wurde 1982 von Charles Ceyrac, dem damaligen Bürgermeister von Collonges-la-Rouge (Corrèze) ins Leben gerufen, um den Tourismus in kleinen ländlichen Kommunen mit reichem historischen Erbe zu fördern. Mit diesem Ziel zeichnet sie französische Gemeinden mit dem Label Les plus beaux villages de France aus. Im Gründungsjahr schlossen sich die Bürgermeister von 66 Gemeinden der Initiative an. Gegenwärtig sind 152 Orte in 21 französischen Regionen und 66 Départements labelisiert. Einige Tausend weitere Orte bewerben sich um die Aufnahme.

Zur Qualitätssicherung hat sich die Vereinigung bei der Auswahl der Dörfer härteste Kriterien auferlegt. Ein Ort, der in die Liste der schönsten Dörfer Frankreichs aufgenommen werden will, darf nicht mehr als 2000 Einwohner haben und muss über eine geschützte Zone oder denkmalgeschützte Bauwerke verfügen.

Provence-Alpes-Côte d’Azur

Im Département Alpes-de-Haute-Provence

Moustiers-Sainte-Marie

Im Département Alpes-Maritimes

Coaraze
Gourdon
Sainte-Agnès

Im Département Bouches-du-Rhône

Les Baux-de-Provence

Im Département Hautes-Alpes

La Grave
Saint-Véran

Im Département Var

Bargème
Gassin
Seillans
Tourtour

Im Département Vaucluse

Ansouis
Gordes
Lourmarin
Ménerbes
Roussillon
Séguret
Venasque


Creative Commons Lizenzvertrag
Dieser Text basiert auf Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Provence/Stand 02/2012 und steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.

Provence-Alpes-Côte d’Azur ist eine Region an der Mittelmeerküste im Südosten Frankreichs. Sie besteht aus den Départements Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Bouches-du-Rhône, Hautes-Alpes, Var und Vaucluse. Die Region hat eine Fläche von 31.400 km² und 4.899.155 Einwohner (Stand 1. Januar 2010). Hauptstadt der Region ist Marseille.

Die Landwirtschaft ist mediterran geprägt, wobei Gemüse- und Obstanbau eine besondere Bedeutung besitzen. Bekannte Produkte sind Kirschen, Erdbeeren, Pfirsiche, Aprikosen, Mandeln und die Melonen von Cavaillon.

Die besten Olivenöle stammen aus den Orten am Südrand der Alpilles (Vallée des Baux de Provence) und aus dem Ort Nyons und sind durch eine eigene Appellation geschützt.

In Höhenlagen ab 300 m befinden sich die berühmten Lavendelfelder, deren Produktion als Grundlage für die Parfüm-Herstellung dient. Deren Zentrum bildet die Stadt Grasse.

Die Küche der Provence sind eher einfache Gerichte mit guten lokalen Zutaten. Der Zusatz bei Speisen „à la provençale“ bedeutet in der Regel Tomatensoße, mit Verwendung von Gewürzkräutern (Kräuter der Provence), Auberginen, Zucchini, Paprika und Olivenöl. Also hauptsächlich Zutaten, die in der Region angebaut werden und auf den Wochenmärkten der Region frisch erhältlich sind. Typische Gerichte sind die Bouillabaisse und die Bourride (Fischgerichte) und die Soupe-de-Poisson (Fischsuppe), Daube provençale (Schmorgericht mit Rindergulasch) und Aioli sowie das Ratatouille und die Sauce au pistou. Lokale Spezialitäten sind der weiße Nougat von Montélimar, die kandierten Früchte der Stadt Apt, die Trüffel des Vaucluse-Gebirges und die Calissons d’Aix.

Der Weinanbau profitiert vom warmen Mittelmeer-Klima sowie von der trocknenden Wirkung des Mistrals. Das Anbaugebiet der Côtes de Provence erstreckt sich über die Départements Bouches-du-Rhône, Var und Alpes-Maritimes. Eine deutlich größere Rebfläche besitzen die Côtes du Rhône, deren größter Teil in das Département Vaucluse fällt. Das Bindeglied zwischen beiden Gebieten bilden die Appellationen der Côtes du Luberon und Côtes du Ventoux. Die Rotweine sind kraftvoll und geschmeidig. Sie vertragen einige Jahre Lagerzeit, während die fruchtigen Rosé- und aromatischen Weißweine der Côtes du Provence jung getrunken werden sollten. Außerordentlich langlebig sind die Spitzenrotweine von Châteauneuf-du-Pape, Gigondas, Bandol und Palette.

Die schönsten Dörfer Frankreichs

Die Vereinigung Die schönsten Dörfer Frankreichs (frz. Les plus beaux villages de France) wurde 1982 von Charles Ceyrac, dem damaligen Bürgermeister von Collonges-la-Rouge (Corrèze) ins Leben gerufen, um den Tourismus in kleinen ländlichen Kommunen mit reichem historischen Erbe zu fördern. Mit diesem Ziel zeichnet sie französische Gemeinden mit dem Label Les plus beaux villages de France aus. Im Gründungsjahr schlossen sich die Bürgermeister von 66 Gemeinden der Initiative an. Gegenwärtig sind 152 Orte in 21 französischen Regionen und 66 Départements labelisiert. Einige Tausend weitere Orte bewerben sich um die Aufnahme.

Zur Qualitätssicherung hat sich die Vereinigung bei der Auswahl der Dörfer härteste Kriterien auferlegt. Ein Ort, der in die Liste der schönsten Dörfer Frankreichs aufgenommen werden will, darf nicht mehr als 2000 Einwohner haben und muss über eine geschützte Zone oder denkmalgeschützte Bauwerke verfügen.

Provence-Alpes-Côte d’Azur

Im Département Alpes-de-Haute-Provence

Moustiers-Sainte-Marie

Im Département Alpes-Maritimes

Coaraze
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Im Département Bouches-du-Rhône

Les Baux-de-Provence

Im Département Hautes-Alpes

La Grave
Saint-Véran

Im Département Var

Bargème
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