der Hafen des Ortes Lipari, Bildquelle Wikipedia/C.Franz

Liparische Inseln

Die Liparischen Inseln oder auch Äolischen Inseln (italienisch Isole Lipari oder Isole Eolie) sind eine Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer nördlich von Sizilien. Zur Inselgruppe mit einer...
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Liparische Inseln


Die Liparischen Inseln oder auch Äolischen Inseln (italienisch Isole Lipari oder Isole Eolie) sind eine Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer nördlich von Sizilien. Zur Inselgruppe mit einer Gesamtfläche von 115,4 km² zählen sieben bewohnte Inseln mit etwa 13.768 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2009), die politisch zur Provinz Messina der italienischen Region Sizilien gehören.

Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und wurden 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt mit der Begründung „dass die vulkanischen Landschaften der Inseln klassische Gegenstände der fortdauernden Untersuchung der Vulkanologie weltweit darstellen. Durch ihre wissenschaftliche Erforschung zumindest vom 18. Jahrhundert an haben die Inseln den Lehrbüchern der Geologie und Vulkanologie zwei Arten von Eruptionen (Vulcano-Typ und Stromboli-Typ) geliefert und so für mehr als 200 Jahre eine wichtige Rolle bei der Ausbildung aller Geowissenschaftler gespielt. Sie bieten weiter ein reiches Feld für vulkanologische Untersuchungen fortdauernder geologischer Prozesse bei der Bildung von Landschaften.“

Die Liparischen Inseln liegen zwischen 30 km und 80 km vor der Nordküste Siziliens im Tyrrhenischen Meer. Der sizilianischen Küste am nächsten ist Vulcano. Nördlich folgen Lipari und Salina, westlich davon Filicudi und Alicudi, nordöstlich Panarea und Stromboli. Zu den sieben bewohnten Inseln kommen noch eine Reihe kleinerer, unbewohnter Inseln und Felsklippen hinzu wie z. B. Basiluzzo und Strombolicchio.

Die größte Insel mit 37,5 km² ist Lipari, gefolgt von Salina (26,8 km²), Vulcano (21,2 km²), Stromboli (12,6 km²), Filicudi (9,5 km²) und Alicudi (5,2 km²). Die kleinste Insel mit 3,4 km² ist Panarea. Die höchste Erhebung der Liparischen Inseln ist der Monte Fossa delle Felci auf Salina, der eine Höhe von 962 m erreicht.
Bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren Landwirtschaft, Fischfang und Bimssteingewinnung bescheidene Haupterwerbsquellen auf den Liparischen Inseln.

Die Bimssteingewinnung ist inzwischen auf Lipari eingestellt worden. Eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielen nach wie vor der Fischfang (Schwertfisch, Sardinen, Langusten, Muscheln), die Produktion des Dessertweins Malvasia delle Lipari sowie der Export von Kapern vorwiegend nach Australien und Japan.

m Vergleich zu Sizilien und zu anderen süditalienischen Regionen hat sich auf den Liparischen Inseln schon bald das Bewusstsein für eine intakte Umwelt entwickelt. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde das Comitato Ecologico (Komitee für Umweltschutz) eingerichtet, um das ökologische Gleichgewicht der Inseln zu wahren. Mehr als anderswo in Süditalien wird auf den Liparischen Inseln auf ordnungsgemäße Mülltrennung und Müllentsorgung sowie auf sparsamen Wasserhaushalt geachtet. Auf den Inseln Alicudi, Filicudi, Panarea, Stromboli, Vulcano und Salina wurden große Naturreservate angelegt. Auf der Insel Filicudi ist eine WildLife-Station entstanden, die sich um kranke Meeresschildkröten und Delfine kümmert und sommers Umweltkurse und Exkursionen für Kinder anbietet. Veranstaltungen: auf Salina findet am ersten Juniwochenende das Fest Sagra del cappero (Kapernfest) statt, auf Lipari im November das Fest Sagra del vino e del pane (Wein- und Brotfest). Ebenfalls auf Lipari wird von Juli bis September das Festival Estate Eoliana mit Musik-, Theater- und Tanzaufführungen.





Creative Commons Lizenzvertrag
Obiger Text und das verwendete Lagebild beruhen unter anderem auf Informationen der wikipedia Seite de.wikipedia.org/wiki/Liparische_Inseln mit Stand 02.2012 und stehen unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Das Tielbild stammt von ebendieser Seite steht ebenfalls unter GNU Lizenz und ist von Autor: Clemensfranz


Die Liparischen Inseln oder auch Äolischen Inseln (italienisch Isole Lipari oder Isole Eolie) sind eine Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer nördlich von Sizilien. Zur Inselgruppe mit einer Gesamtfläche von 115,4 km² zählen sieben bewohnte Inseln mit etwa 13.768 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2009), die politisch zur Provinz Messina der italienischen Region Sizilien gehören.

Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und wurden 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt mit der Begründung „dass die vulkanischen Landschaften der Inseln klassische Gegenstände der fortdauernden Untersuchung der Vulkanologie weltweit darstellen. Durch ihre wissenschaftliche Erforschung zumindest vom 18. Jahrhundert an haben die Inseln den Lehrbüchern der Geologie und Vulkanologie zwei Arten von Eruptionen (Vulcano-Typ und Stromboli-Typ) geliefert und so für mehr als 200 Jahre eine wichtige Rolle bei der Ausbildung aller Geowissenschaftler gespielt. Sie bieten weiter ein reiches Feld für vulkanologische Untersuchungen fortdauernder geologischer Prozesse bei der Bildung von Landschaften.“

Die Liparischen Inseln liegen zwischen 30 km und 80 km vor der Nordküste Siziliens im Tyrrhenischen Meer. Der sizilianischen Küste am nächsten ist Vulcano. Nördlich folgen Lipari und Salina, westlich davon Filicudi und Alicudi, nordöstlich Panarea und Stromboli. Zu den sieben bewohnten Inseln kommen noch eine Reihe kleinerer, unbewohnter Inseln und Felsklippen hinzu wie z. B. Basiluzzo und Strombolicchio.

Die größte Insel mit 37,5 km² ist Lipari, gefolgt von Salina (26,8 km²), Vulcano (21,2 km²), Stromboli (12,6 km²), Filicudi (9,5 km²) und Alicudi (5,2 km²). Die kleinste Insel mit 3,4 km² ist Panarea. Die höchste Erhebung der Liparischen Inseln ist der Monte Fossa delle Felci auf Salina, der eine Höhe von 962 m erreicht.
Bis Mitte des 20. Jahrhunderts waren Landwirtschaft, Fischfang und Bimssteingewinnung bescheidene Haupterwerbsquellen auf den Liparischen Inseln.

Die Bimssteingewinnung ist inzwischen auf Lipari eingestellt worden. Eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielen nach wie vor der Fischfang (Schwertfisch, Sardinen, Langusten, Muscheln), die Produktion des Dessertweins Malvasia delle Lipari sowie der Export von Kapern vorwiegend nach Australien und Japan.

m Vergleich zu Sizilien und zu anderen süditalienischen Regionen hat sich auf den Liparischen Inseln schon bald das Bewusstsein für eine intakte Umwelt entwickelt. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde das Comitato Ecologico (Komitee für Umweltschutz) eingerichtet, um das ökologische Gleichgewicht der Inseln zu wahren. Mehr als anderswo in Süditalien wird auf den Liparischen Inseln auf ordnungsgemäße Mülltrennung und Müllentsorgung sowie auf sparsamen Wasserhaushalt geachtet. Auf den Inseln Alicudi, Filicudi, Panarea, Stromboli, Vulcano und Salina wurden große Naturreservate angelegt. Auf der Insel Filicudi ist eine WildLife-Station entstanden, die sich um kranke Meeresschildkröten und Delfine kümmert und sommers Umweltkurse und Exkursionen für Kinder anbietet. Veranstaltungen: auf Salina findet am ersten Juniwochenende das Fest Sagra del cappero (Kapernfest) statt, auf Lipari im November das Fest Sagra del vino e del pane (Wein- und Brotfest). Ebenfalls auf Lipari wird von Juli bis September das Festival Estate Eoliana mit Musik-, Theater- und Tanzaufführungen.





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Obiger Text und das verwendete Lagebild beruhen unter anderem auf Informationen der wikipedia Seite de.wikipedia.org/wiki/Liparische_Inseln mit Stand 02.2012 und stehen unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Das Tielbild stammt von ebendieser Seite steht ebenfalls unter GNU Lizenz und ist von Autor: Clemensfranz

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