Romandie (Genf, Jura, Neuenburg, Waadt)

Romandie Text: Silke-Katinka Feltes Die Romandie ( Suisse romande ), auch Welschschweiz oder Welschland genannt, ist der frankophone und -phile Westen der Schweiz. Zu ihr zählt man...
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Romandie (Genf, Jura, Neuenburg, Waadt)

Sprachen CH 2000

Romandie

Text: Silke-Katinka Feltes

Die Romandie (Suisse romande), auch Welschschweiz oder Welschland genannt, ist der frankophone und -phile Westen der Schweiz. Zu ihr zählt man die Kantone Genf (Genève), Jura, Neuenburg (Neuchatel), Waadt (Vaud) sowie die französischsprachigen Teile der Kantone Bern, Freiburg (Fribourg) und Wallis (Valais).

Aus der Romandie stammen das über die Landesgrenzen hinaus beliebte Käse-Fondue sowie das Raclette (Wallis). Beide Gerichte finden Sie im Übersichtsartikel Schweiz beschrieben. Der Greyerzer-Käse (Le Gruyère AOC) kommt aus dem Kanton Freiburg, der Tête de Moine aus dem Kanton Jura. Rund um die Seen (Genfersee, Neuenburgersse, Bielersee) wird gerne Fisch gegessen: Felchen (Renke), Egli (Barsch) und Forellen. Auch Roh- und Brühwürste (Saucisson) in jeweils regional unterschiedlichen Ausführungen sind sehr beliebt. Weiterhin hat jeder Kanton, teilweise jedes Dorf eine eigene Tradition des süßen und salzigen Gebäcks.

Aus dem Kanton Freiburg kommt der Brauch des Bénichon, des großen Festessens zum Almabtrieb, das jedes Jahr am zweiten September- oder Oktoberwochenende in den Dörfern gefeiert wird.

Traditionelle Spezialitäten in der Romandie

Käsefondue

Die Ursprünge des Käsefondues liegen vermutlich in der französischsprachigen Schweiz. Mittlerweile hat das gesellige Käsefondue den Status eines Schweizer Nationalgerichts.

Die Qualität des Fondues hängt stark von der Käsesorte ab. Es gibt je nach Region unterschiedliche Käsesorten, die bevorzugt werden. Moitié-Moitíe heißt, dass zur Hälfte Greyerzer, zur Hälfte Vacharin ins Fondue kommen. In der Regel werden verschiedene Sorten gemischt, es gibt aber auch reinsortige Fondues. Gegessen wird aus einem Keramiktopf, dem Caquelon.

Traditionelle Gerichte

Ramequin – ein klassischer Käse-Brot-Auflauf.

Quelle Titelbild:© beatrice prève - Fotolia.com

Quelle Landkarte: By Marco Zanoli (Sidonius) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Sprachen CH 2000

Romandie

Text: Silke-Katinka Feltes

Die Romandie (Suisse romande), auch Welschschweiz oder Welschland genannt, ist der frankophone und -phile Westen der Schweiz. Zu ihr zählt man die Kantone Genf (Genève), Jura, Neuenburg (Neuchatel), Waadt (Vaud) sowie die französischsprachigen Teile der Kantone Bern, Freiburg (Fribourg) und Wallis (Valais).

Aus der Romandie stammen das über die Landesgrenzen hinaus beliebte Käse-Fondue sowie das Raclette (Wallis). Beide Gerichte finden Sie im Übersichtsartikel Schweiz beschrieben. Der Greyerzer-Käse (Le Gruyère AOC) kommt aus dem Kanton Freiburg, der Tête de Moine aus dem Kanton Jura. Rund um die Seen (Genfersee, Neuenburgersse, Bielersee) wird gerne Fisch gegessen: Felchen (Renke), Egli (Barsch) und Forellen. Auch Roh- und Brühwürste (Saucisson) in jeweils regional unterschiedlichen Ausführungen sind sehr beliebt. Weiterhin hat jeder Kanton, teilweise jedes Dorf eine eigene Tradition des süßen und salzigen Gebäcks.

Aus dem Kanton Freiburg kommt der Brauch des Bénichon, des großen Festessens zum Almabtrieb, das jedes Jahr am zweiten September- oder Oktoberwochenende in den Dörfern gefeiert wird.

Traditionelle Spezialitäten in der Romandie

Käsefondue

Die Ursprünge des Käsefondues liegen vermutlich in der französischsprachigen Schweiz. Mittlerweile hat das gesellige Käsefondue den Status eines Schweizer Nationalgerichts.

Die Qualität des Fondues hängt stark von der Käsesorte ab. Es gibt je nach Region unterschiedliche Käsesorten, die bevorzugt werden. Moitié-Moitíe heißt, dass zur Hälfte Greyerzer, zur Hälfte Vacharin ins Fondue kommen. In der Regel werden verschiedene Sorten gemischt, es gibt aber auch reinsortige Fondues. Gegessen wird aus einem Keramiktopf, dem Caquelon.

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