Maremma

Die Maremma ist eine Landschaft in Mittelitalien, zu der nach einem heute üblichen Pars-pro-toto-Verständnis die gesamte südliche Toskana und Teile des nördlichen Latiums gehören. Im engeren Sinne...
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Maremma

Die Maremma ist eine Landschaft in Mittelitalien, zu der nach einem heute üblichen Pars-pro-toto-Verständnis die gesamte südliche Toskana und Teile des nördlichen Latiums gehören. Im engeren Sinne umfasst die Maremma aber nur den flachen, von den Hügelketten der Monti dell'Uccellina unterbrochene Küstenstreifen zwischen dem Golf von Follonica, den Flussläufen der Bruna und des Ombrone sowie der Lagune von Orbetello am Monte Argentario, ursprünglich eine zusammenhängende, mit dem Tyrrhenischen Meer verbundene Sumpflandschaft, die in römischer Zeit Maritima Regio hieß. Hieraus ist der mit dem spanischen Begriff marisma (= sumpfiges Küstenland) verwandte Name der Landschaft entstanden. In der Maremma gelegene Orte führen daher häufig den Beinamen Marittima zum Ortsnamen, auch wenn sie gar nicht am Meer liegen. Besondere geschichtliche Bedeutung hat die Stadt Talamone südlich des heutigen Naturparkes Uccellina; Talamone war in der Renaissance der Hafen der freien Stadt Siena. Heute dominieren die Landwirtschaft und der Tourismus. Die Weine der Maremma sind sehr im Kommen; alle bekannten italienischen Weingüter haben sich Anbauflächen gesichert und produzieren qualitativ hochwertige Weine (siehe auch den Artikel Sassicaia und Weinbau in Italien). Die größte Stadt der Maremma ist Grosseto.

In den letzten Jahren setzt der Tourismusverband sehr stark auf den sanften Tourismus, so werden keine großen Hotelbauten mit Eingriffen in die Landschaft gefördert. Typische Angebote sind Ferienwohnungen, Camping oder Agrotourismus (im deutschen Sprachraum bekannt als Ferien auf dem Bauernhof, auch hat sich die italienische Schreibweise Agriturismo in Deutschland eingebürgert); hier gibt es vom einfachen Podere (ehemaliges Bauernhaus) bis zur Fattoria (Gutshaus) Angebote, die sich besonders für den Urlaub mit Kindern eignen. Die Strände der Maremma erhalten bei den jährlichen Prüfungen beste Noten hinsichtlich Wasserqualität und Sauberkeit. Allerdings ist das Preisniveau im Gegensatz zu anderen italienischen Küstenregionen sehr hoch.

Der seit 1975 bestehende Parco Naturale della Maremma hat einen Teil der mittels der bonifica rekultivierten Landschaft absichtlich der Natur zurückgegeben. Diese kontrolliert den Pflanzen und Tieren überlassene Wildnis, die mit Einschränkungen auch dem Menschen zugänglich ist, unterscheidet sich aber deutlich von dem unkontrollierten, durch die Malaria beherrschten Urzustand der Vergangenheit.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Maremma] aus der freien Enzyklopädie [http://de.wikipedia.org/ Wikipedia] und steht unter der [http://example.com/fdl.txt GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. In der Wikipedia ist eine [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Maremma&action=history Liste der Autoren] verfügbar.

Die Maremma ist eine Landschaft in Mittelitalien, zu der nach einem heute üblichen Pars-pro-toto-Verständnis die gesamte südliche Toskana und Teile des nördlichen Latiums gehören. Im engeren Sinne umfasst die Maremma aber nur den flachen, von den Hügelketten der Monti dell'Uccellina unterbrochene Küstenstreifen zwischen dem Golf von Follonica, den Flussläufen der Bruna und des Ombrone sowie der Lagune von Orbetello am Monte Argentario, ursprünglich eine zusammenhängende, mit dem Tyrrhenischen Meer verbundene Sumpflandschaft, die in römischer Zeit Maritima Regio hieß. Hieraus ist der mit dem spanischen Begriff marisma (= sumpfiges Küstenland) verwandte Name der Landschaft entstanden. In der Maremma gelegene Orte führen daher häufig den Beinamen Marittima zum Ortsnamen, auch wenn sie gar nicht am Meer liegen. Besondere geschichtliche Bedeutung hat die Stadt Talamone südlich des heutigen Naturparkes Uccellina; Talamone war in der Renaissance der Hafen der freien Stadt Siena. Heute dominieren die Landwirtschaft und der Tourismus. Die Weine der Maremma sind sehr im Kommen; alle bekannten italienischen Weingüter haben sich Anbauflächen gesichert und produzieren qualitativ hochwertige Weine (siehe auch den Artikel Sassicaia und Weinbau in Italien). Die größte Stadt der Maremma ist Grosseto.

In den letzten Jahren setzt der Tourismusverband sehr stark auf den sanften Tourismus, so werden keine großen Hotelbauten mit Eingriffen in die Landschaft gefördert. Typische Angebote sind Ferienwohnungen, Camping oder Agrotourismus (im deutschen Sprachraum bekannt als Ferien auf dem Bauernhof, auch hat sich die italienische Schreibweise Agriturismo in Deutschland eingebürgert); hier gibt es vom einfachen Podere (ehemaliges Bauernhaus) bis zur Fattoria (Gutshaus) Angebote, die sich besonders für den Urlaub mit Kindern eignen. Die Strände der Maremma erhalten bei den jährlichen Prüfungen beste Noten hinsichtlich Wasserqualität und Sauberkeit. Allerdings ist das Preisniveau im Gegensatz zu anderen italienischen Küstenregionen sehr hoch.

Der seit 1975 bestehende Parco Naturale della Maremma hat einen Teil der mittels der bonifica rekultivierten Landschaft absichtlich der Natur zurückgegeben. Diese kontrolliert den Pflanzen und Tieren überlassene Wildnis, die mit Einschränkungen auch dem Menschen zugänglich ist, unterscheidet sich aber deutlich von dem unkontrollierten, durch die Malaria beherrschten Urzustand der Vergangenheit.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Maremma] aus der freien Enzyklopädie [http://de.wikipedia.org/ Wikipedia] und steht unter der [http://example.com/fdl.txt GNU-Lizenz für freie Dokumentation]. In der Wikipedia ist eine [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Maremma&action=history Liste der Autoren] verfügbar.

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