Zürich und der Zürichsee

Kanton Zürich

Wer kennt es nicht: das über die Landesgrenzen hinaus bekannte Zürcher Geschnetzelte mit Rösti? Der Kanton Zürich hat noch mehr zu bieten: den Ratsherrentopf und die Riesbächler Weinsuppe. Und...
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Kanton Zürich

Wer kennt es nicht: das über die Landesgrenzen hinaus bekannte Zürcher Geschnetzelte mit Rösti? Der Kanton Zürich hat noch mehr zu bieten: den Ratsherrentopf und die Riesbächler Weinsuppe. Und jede Menge leckeres Gebäck: Leckerlis, Tirggel, Zedernbrot, Offletten und Hüppen. Lesen Sie dazu unseren folgenden Beitrag:

 

Das kulinarische Zürich

Ein Beitrag von Silke-Katinka Feltes

Der bevölkerungsreichste Kanton mit der größten Stadt der Schweiz ist gleichzeitig die wirtschaftlich stärkste Region. Das internationale Finanzzentrum Zürich gilt als Stadt mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Sie liegt am Nordende des Zürichsees. Der Kanton gehört geografisch zum Schweizer Mittelland und geht im Süden, im Züricher Oberland, in die voralpine Region über.

Traditionelle Spezialitäten

    • Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti - Ein Schweizer Klassiker ist das Züri-Gschnätzlet, ein in feine Streifen geschnittenes und sautiertes Kalbfleisch in Sahnesauce. Es gibt kein allgemein gültiges Rezept, jedes Restaurant bietet eine eigene Variante an. Oft werden Nierchen und Champignons dazu gegeben. Angeblich ist das „Zürcher Geschnetzelte“ in den 50er Jahren während eines gut besuchten Sportfestes geboren worden. Damals soll das Kalbfleisch zur Neige gegangen sein und ein Versorgungsengpass drohte. Ein findiger Koch hat das Essen mit Champignons, Nieren und Bries gestreckt und kurzerhand zum Zürcher Geschnetzelten erklärt.
    • Zürcher Ratsherrentopf – ein üppiger Fleisch-Gemüsetopf. Mit dabei sind Rinds-, Kalbs- und Schweinsfilet sowie Kalbsnieren, Kalbsmilken und Kalbsleber. Außerdem Cipollatawürstchen und dünne Scheiben vom Frühstücksspeck. Die Fleischstücke werden gewürzt und kurze Zeit in Butter gebraten und aus der Pfanne in den sogenannten Ratsherrentopf gelegt. In Butter geschwenktes Gemüse kommt dazu. Aus dem Bratenfond entsteht eine schöne Bratensoße. Alles wird zusammen in einem Topf serviert. Dazu gibt es traditionell Safranreis.
    • Augustiner Schübling - eine Brühwurst aus Rind-, Schweine- und Speckfleisch. Hergestellt wird die kurz geräucherte Brühwurst als geschützte Marke von einer Grossmetzgerei im Zürcher Limmattal
    • Zedernbrot – Ein feines Mandel-Puderzuckergebäck
    • Offleten und Hüppen – Zwei hauchdünne, brüchige Waffelgebäcke, die eine lange Tradition in Zürich haben. Grundteig und Fertigungsprozeß sind ähnlich. Die Hüppe erforderte lediglich den einen letzten Arbeitsschritt mehr, nämlich das Drehen um das Holz. Hüppen werden oft mit einer Schokoladenmasse gefüllt, Offleten kann man auch salzig bekommen.
    • Tirggel – ein sehr dünnes, hartes Honiggebäck, das traditionelle Festgebäck ist im Kanton Zürich beheimatet und wird während der ganzen kalten Jahreszeit genossen.
    • Zürcher Leckerli - Leckerlis sind seit dem 17 Jahrundert in verschiedenen Regionen der Schweiz verbreitet und schmecken meist ähnlich wie Lebkuchen. Nicht so das Züri Leckerli. Im Gegensatz zu seinen Namensverwandten aus Appenzell, Basel und Bern bilden nicht Honig und Mehl die Basis des Teigs, sondern eine aus Mandeln und Eiweiss hergestellte Marzipanmasse.
    • Riesbächler Weinsuppe

 

  • Schoggoladekafi - Weit über den Kanton hinaus bekannt ist dieses traditionelle Rezept. Es entsteht durch das Schmelzen von Zartbitterschokolade. In die Masse kommen heiße Milch und reichlich Zucker. Ein Eigelb gehört mit in den süßen Trunk.

 

 

Quelle Titelbild: von Roland zh, [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Quelle Landkarte: By Tschubby, CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 via Wikimedia Commons

Wer kennt es nicht: das über die Landesgrenzen hinaus bekannte Zürcher Geschnetzelte mit Rösti? Der Kanton Zürich hat noch mehr zu bieten: den Ratsherrentopf und die Riesbächler Weinsuppe. Und jede Menge leckeres Gebäck: Leckerlis, Tirggel, Zedernbrot, Offletten und Hüppen. Lesen Sie dazu unseren folgenden Beitrag:

 

Das kulinarische Zürich

Ein Beitrag von Silke-Katinka Feltes

Der bevölkerungsreichste Kanton mit der größten Stadt der Schweiz ist gleichzeitig die wirtschaftlich stärkste Region. Das internationale Finanzzentrum Zürich gilt als Stadt mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Sie liegt am Nordende des Zürichsees. Der Kanton gehört geografisch zum Schweizer Mittelland und geht im Süden, im Züricher Oberland, in die voralpine Region über.

Traditionelle Spezialitäten

    • Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti - Ein Schweizer Klassiker ist das Züri-Gschnätzlet, ein in feine Streifen geschnittenes und sautiertes Kalbfleisch in Sahnesauce. Es gibt kein allgemein gültiges Rezept, jedes Restaurant bietet eine eigene Variante an. Oft werden Nierchen und Champignons dazu gegeben. Angeblich ist das „Zürcher Geschnetzelte“ in den 50er Jahren während eines gut besuchten Sportfestes geboren worden. Damals soll das Kalbfleisch zur Neige gegangen sein und ein Versorgungsengpass drohte. Ein findiger Koch hat das Essen mit Champignons, Nieren und Bries gestreckt und kurzerhand zum Zürcher Geschnetzelten erklärt.
    • Zürcher Ratsherrentopf – ein üppiger Fleisch-Gemüsetopf. Mit dabei sind Rinds-, Kalbs- und Schweinsfilet sowie Kalbsnieren, Kalbsmilken und Kalbsleber. Außerdem Cipollatawürstchen und dünne Scheiben vom Frühstücksspeck. Die Fleischstücke werden gewürzt und kurze Zeit in Butter gebraten und aus der Pfanne in den sogenannten Ratsherrentopf gelegt. In Butter geschwenktes Gemüse kommt dazu. Aus dem Bratenfond entsteht eine schöne Bratensoße. Alles wird zusammen in einem Topf serviert. Dazu gibt es traditionell Safranreis.
    • Augustiner Schübling - eine Brühwurst aus Rind-, Schweine- und Speckfleisch. Hergestellt wird die kurz geräucherte Brühwurst als geschützte Marke von einer Grossmetzgerei im Zürcher Limmattal
    • Zedernbrot – Ein feines Mandel-Puderzuckergebäck
    • Offleten und Hüppen – Zwei hauchdünne, brüchige Waffelgebäcke, die eine lange Tradition in Zürich haben. Grundteig und Fertigungsprozeß sind ähnlich. Die Hüppe erforderte lediglich den einen letzten Arbeitsschritt mehr, nämlich das Drehen um das Holz. Hüppen werden oft mit einer Schokoladenmasse gefüllt, Offleten kann man auch salzig bekommen.
    • Tirggel – ein sehr dünnes, hartes Honiggebäck, das traditionelle Festgebäck ist im Kanton Zürich beheimatet und wird während der ganzen kalten Jahreszeit genossen.
    • Zürcher Leckerli - Leckerlis sind seit dem 17 Jahrundert in verschiedenen Regionen der Schweiz verbreitet und schmecken meist ähnlich wie Lebkuchen. Nicht so das Züri Leckerli. Im Gegensatz zu seinen Namensverwandten aus Appenzell, Basel und Bern bilden nicht Honig und Mehl die Basis des Teigs, sondern eine aus Mandeln und Eiweiss hergestellte Marzipanmasse.
    • Riesbächler Weinsuppe

 

  • Schoggoladekafi - Weit über den Kanton hinaus bekannt ist dieses traditionelle Rezept. Es entsteht durch das Schmelzen von Zartbitterschokolade. In die Masse kommen heiße Milch und reichlich Zucker. Ein Eigelb gehört mit in den süßen Trunk.

 

 

Quelle Titelbild: von Roland zh, [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Quelle Landkarte: By Tschubby, CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 via Wikimedia Commons

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